Bereits 21 Geisterfahrer durch die Großbaustelle B 3

Marburg (pm). Wohl nur dank äußerst glücklicher Umstände verliefen die seit September 2010 polizeilich registrierten und aufgeklärten 21 Geisterfahrten im Bereich der Großbaustelle der Bundesstraße 3 zwischen Marburg und Weimar folgenlos.

Marburg (pm). Wohl nur dank äußerst glücklicher Umstände verliefen die seit September 2010 polizeilich registrierten und aufgeklärten 21 Geisterfahrten im Bereich der Großbaustelle der Bundesstraße 3 zwischen Marburg und Weimar folgenlos. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, haben sie ihren Ursprung an zwei neuralgischen Punkten. Kein einziger Fahrer habe im Nachhinein die bestehende Baustellenbeschilderung bemängelt. Diese sei von Beginn an eindeutig gewesen, so die Polizei.

Wegen der Falschfahrer gab es durch das Amt für Straßen- und Verkehrswesen Marburg (ASV), Straßenmeister und Polizei wiederholte Ortstermine. Dabei wurde die Beschilderung kontrolliert und noch eindeutiger gestaltet. Der letzte Ortstermin war am 5. Januar. Trotz einer Reihe von Maßnahmen kam es seitdem wieder zu vier Geisterfahrten. Die neuralgischen Punkte sind die Brücke beim Kieswerk in Niederweimar sowie die Rückführung auf die rechten Fahrstreifen der B43 in Höhe von Roth.

Die Bauarbeiten dauern je nach Witterung voraussichtlich noch bis April. ASV und Polizei machen darauf aufmerksam, dass in einer Baustelle auf ein Navigationsgerät kein Verlass sei, weil es die aktuelle Verkehrsführung nicht berücksichtige.

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