Beobachterstatus für Opferfamilien

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Hanau - Im Hanau-Untersuchungsausschuss des Landtags erhalten die Familien der neun Todesopfer jeweils einen festen Beobachterplatz. Das hat das Gremium nach Angaben des Parlaments beschlossen. Die Familien könnten je eine Vertreterin oder einen Vertreter benennen. Rederecht stehe ihnen aber nicht zu, erläuterte der Ausschussvorsitzende Marius Weiß (SPD).

Am 19. Februar 2020 hatte ein 43-jähriger Deutscher innerhalb weniger Minuten in Hanau neun Menschen ausländischer Abstammung erschossen. Anfang Juli setzte der Landtag den Untersuchungsausschuss ein, der mögliches Behördenversagen aufklären soll. P. von Bebenburg

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