Beispiel aus der Region: Das Hungener Schloss

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Engagiert und enthusiastisch nahm sich vor über 45 Jahren eine kleine Gruppe Hungener eine große Aufgabe vor: Das Hungener Schloss wieder zu einem Wahrzeichen für die Stadt zu machen. "Manche sagten, ich sei verrückt, als ich das marode Schloss Hungen für eine Deutsche Mark erwarb", erinnerte sich Professor Adolf Hampel 2014 in einem Artikel in unserer Zeitung. Wie dort erläutert, hatte Hans Georg Graf von Oppersdorff, der Chef des Hauses Braunfels, Professor Hampel das Schloss 1974 geschenkt. Und dann ging es los mit dem Riesenprojekt, den Verfall des Gemäuers zu stoppen und mit der Restaurierung zu beginnen. Heute ist das Schloss mit seinen über 20 Wohnungen ein Schmuckstück. Obwohl sich die Zusammensetzung der Schlossgemeinschaft in der langen Zeit durch Eigentumswechsel verändert hat, ist die Grundidee eines gut nachbarschaftlichen Zusammenlebens verbunden mit den Aufgaben des privaten Denkmalschutzes und der Organisation von kulturellen Veranstaltungen weiterhin lebendig. Regelmäßig finden Feste, Vorträge, Konzerte, Ausstellungen oder Theater im Innenhof und in den Gemeinschaftsräumen statt. eb

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