Die Baumärkte in Hessen dürfen wieder Kunden empfangen.
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Die Baumärkte in Hessen dürfen aktuell wieder Kunden empfangen. Doch wie geht es weiter? (Symbolbild)

Corona-Krise

Baumärkte in Hessen: Aktuell neue Regeln - Obi, Bauhaus und Co. geöffnet oder geschlossen?

  • Lena Karber
    vonLena Karber
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  • Florian Dörr
    Florian Dörr
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Baumärkte hatten in Hessen lange geschlossen, durften später wieder öffnen. Wie geht es nun, nach dem Ziehen der Notbremse, weiter? Die Regeln für den Einkauf bei Obi, Bauhaus & Co. im Überblick.

  • Baumärkte waren in Hessen im Lockdown für Leute ohne Gewerbeschein lange Zeit geschlossen.
  • Dann wurde die Öffnung von Gartencentern, die an einen Baumarkt angeschlossen sind, erlaubt.
  • Mittlerweile haben Obi, Bauhaus & Co. in Hessen komplett geöffnet.
  • Wie geht es mit Baumärkten in Hessen nach dem Ziehen der Notbremse weiter?

Update vom 25.03.2021, 15.02 Uhr: Nachdem in den vergangenen Tagen die Corona-Beschlüsse von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Länderchefs für einige Diskussionen gesorgt hatten, scheint nun in weiten Teilen klar, wie der Lockdown in den kommenden Wochen aussehen wird. Auch Volker Bouffier hatte sich als Hessens Ministerpräsident sowohl am Dienstag als auch am Mittwoch - nach der Rücknahme der „Ruhetage“ - öffentlich zum Vorgehen in Hessen zu Wort gemeldet.

Viele Heimwerker, Eigenheimbesitzer und Hobbyhandwerker fragen sich dennoch: Was bedeutet das Ziehen der Notbremse ab Montag (29.03.2021) für die Baumärkte in Hessen? Bleiben sie - wie zuletzt - geöffnet? Oder müssen sie einmal mehr ihre Tore schließen? Eine entsprechende Anfrage in der Staatskanzlei blieb unbeantwortet.

Wörtlich werden Baumärkte in den aktuellen Veröffentlichungen des Landes Hessen zur Notbremse nicht erwähnt. Stattdessen heißt es: „Bestehende Verordnungen werden von Montag, 29.3.21, bis zum 18. April verlängert.“ Doch es gibt Einschränkungen. So soll unter anderem „Click & Meet“ im Einzelhandel auf „Click & Collect“ zurückgestuft werden.

Davon waren die Baumärkte in Hessen zuletzt aber nicht betroffen. So darf man bei Bauhaus, Obi und Co. in Hessen aktuell davon ausgehen, dass die Läden wie zuletzt öffnen dürfen. Wörtlich heißt es in einer Veröffentlichung des Landes Hessen jedoch lediglich: „Buchläden, Gartenmärkte und Körpernahe Dienstleistungen bleiben inzidenzunabhängig offen.“

Baumärkte in Hessen: Obi, Bauhaus und Co. haben wieder geöffnet

Update vom 04.03.2021, 14.49 Uhr: Bund und Länder haben sich beim Corona-Gipfel am Mittwoch (03.03.2021) auf neue Pläne und teilweise Lockerungen in der Krise geeinigt. Nun haben heute (04.03.2021) Ministerpräsident Volker Bouffier und Sozialminister Kai Klose die neuen Regeln für Hessen vorgestellt. Diese betreffen auch Baumärkte.

Demnach können ab Montag (08.03.2021) die Baumärkte in Hessen geöffnet werden. Bisher waren nur angehängte Gartencenter (siehe unten) geöffnet. Auch Buchhandlungen, Fitnessstudios und Baumschulen sollen nun wieder öffnen. Dies freilich unter besonderen hygienischen Voraussetzungen. Eine Abhängigkeit von der Inzidenz in Hessen oder dem jeweiligen Landkreis gibt es nicht. Weitere neue Regeln für Hessen finden Sie hier.

Baumärkte in Hessen: Gravierende Änderung bei Obi, Bauhaus und Co. – Viele haben es nicht gemerkt

Update, 25.02.2021, 13.46 Uhr: Am heutigen Donnerstagmittag (25.02.2021) haben sich der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir zu möglichen Lockerungen in Hessen geäußert und einen Stufenplan vorgestellt. Eine Öffnung der Baumärkte in Hessen ist demnach vorerst nicht vorgesehen. Die Bundesregierung wünscht sich hier eine bundesweit einheitliche Lösung für Deutschland und möchte die Ergebnisse des nächsten Bund-Länder-Gipfels abwarten, der für kommenden Mittwoch (03.03.2021) angesetzt ist.

Ein möglicher Kompromiss könnte jedoch zunächst die Ergänzung des aktuellen „Click and Collect“-Systems im Einzelhandel (kontaktlose Abholung nach Online-Bestellung) durch ein „Click and Meet“-System sein: So hatte sich Bouffier zuletzt dafür ausgesprochen, dass Kunden nach vorheriger Terminvereinbarung auch wieder im Einzelhandel einkaufen und sich beraten lassen können. Dies könnte auch die hessischen Baumärkte betreffen.

Vorerst gilt jedoch weiterhin, dass die Baumärkte in Hessen geschlossen bleiben und für Kunden ohne Gewerbeschein der Einkauf nur per „Click and Collect‘“ möglich ist. Eine Ausnahme, die viele nicht mitbekommen haben, betrifft jedoch die Gartencenter: Wie berichtet, dürfen diese in Hessen für Privatkunden öffnen. Auch im Kreis Gießen haben Baumärkte zuletzt bereits ihre Gartencenter geöffnet.

Baumärkte in Hessen: Ausnahme-Regeln für Öffnung von Gartencentern

Update, 25.02.2021, 11.46 Uhr: Langsam geht der Winter zu Ende und der Frühling klopft in Hessen vorsichtig an die Tür. Vielen Leuten kribbelt es da in den Fingerspitzen: Sie möchten die Wohnung neu streichen, die Terrasse auf Vordermann bringen oder Blumen für den Garten kaufen. Doch so eben mal in den Baumarkt fahren ist in Hessen wegen des Corona-Lockdowns derzeit nicht möglich.

Seit Dezember 2020 haben Baumärkte in Hessen für Privatpersonen ohne Gewerbeschein geschlossen. Einzig die Lieferung oder kontaktlose Abholung von Online-Bestellungen ist gestattet. Allerdings gibt es erste Lockerungen.

Baumärkte in Hessen haben für Kunden ohne Gewerbeschein weiterhin geschlossen. Doch bei den Gartencentern sieht es anders aus.

Baumärkte im Lockdown: Diese Lockerungen gelten in Hessen

So dürfen in Hessen Baumärkte zwar nicht komplett öffnen, zumindest in ihren Gartencenter können sie jedoch wieder Privatpersonen ohne Gewerbeschein zum Einkauf empfangen. Diese Lockerung knüpft daran an, dass der Verkauf von Pflanzen & Co. in Hessen an anderer Stelle auch erlaubt ist. So hatte das hessische Wirtschaftsministerium bereits im Dezember festgelegt, „dass Verkaufsstellen für Schnitt- und Topfblumen sowie für Blumengestecke und Grabschmuck für den Publikumsverkehr öffnen dürfen“.

Damals umfasste die Regel nach Angaben des hessischen Wirtschaftsministeriums jedoch nur Blumenläden, Blumenstände (auch auf Wochenmärkten) sowie Gartenfachmärkte und Gärtnereien, soweit zulässige Sortimente überwiegen. Seit einigen Tagen dürfen nun auch an Baumärkte angeschlossene Gartencenter wieder öffnen.

Baumärkte im Lockdown: Gartencenter von Obi & Co. in Hessen geöffnet

Insbesondere für Garten-Freunde gibt es also gute Nachrichten. „Viele der OBI Gartencenter an den OBI Märkten in Hessen sind über einen separaten Eingang wieder eingeschränkt geöffnet“, hat die Baumarktkette OBI auf Facebook vermeldet. „Du hast nun wieder die Möglichkeit, dir deine Lieblingspflanzen selbst auszusuchen.“ Zu beachten ist aber, dass das Sortimente in den Gartencentern durch die Vorgaben der Landesregierung eingeschränkt sein können.

An welchen Standorten die Gartencenter geöffnet werden, ist in der Regel auf der Homepage der jeweiligen Baumärkte zu finden. Bei OBi sind in jedem Fall auch die beiden Gartencenter in Gießen geöffnet. Wann auch die Baumärkte selbst in Hessen wieder für Kunden ohne Gewerbeschein öffnen können, ist hingegen nicht klar. Hier ist das Vorgehen der Bundesländer sehr unterschiedlich: So dürfen in Bayern Baumärkte ab kommendem Montag wieder komplett öffnen, Baden-Württemberg hingegen öffnet vorerst nur die in Hessen ohnehin bereits geöffneten Blumenläden und Gartencenter.

Am heutigen Donnerstag will der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier einen Stufenplan für Lockerungen in Hessen vorstellen. Ob dieser „Perspektivplan für eine verantwortungsvolle Öffnung“ der Landesregierung auch neue Regelungen für die Baumärkte in Hessen beinhaltet, wird sich ab 12.30 Uhr zeigen. Das nächste Treffen zwischen Bund und Ländern, bei dem es auch um weitere Lockerungen gehen soll, ist für kommenden Mittwoch, 03.03.2021, geplant.

Lockdown auch für Baumärkte in Hessen: Diese Ausnahmen gibt es

Update, 7.1.2021, 9.33 Uhr: Die Baumärkte in Deutschland sind im Lockdown 2020/2021 geschlossen. Doch es gibt Ausnahmen. So heißt es in Hessen etwa: „Baumärkte dürfen ausschließlich für gewerblich tätige Handwerkerinnen und Handwerker öffnen.“ Bedeutet: Kunden mit Gewerbeschein können weiterhin in die Läden. In anderen Bundesländern gilt dieselbe Regel. Auf eine Einschränkung weist Obi hin: „In den Bundesländern Baden-Württemberg und Saarland können Gewerbetreibende telefonisch im Markt bestellen und die Ware anschließend im Markt abholen. Bitte beachte bei der Abholung den vorgeschriebenen Mindestabstand und trage einen Mund-Nasen-Schutz.“ Doch auch Otto Normalverbraucher ohne Gewerbeschein können unter bestimmten Voraussetzungen einkaufen.

So bieten zahlreiche Baumärkte wie Obi, Bauhaus und andere auch im Lockdown die Möglichkeit, Waren online zu bestellen. Sie werden im Anschluss entweder geliefert oder können auch vor Ort abgeholt werden. Bei Bauhaus heißt es dazu: „Die Abholung (kontaktlos) der Reservierung kann nur in einem Fahrzeug erfolgen. Die Bezahlung ist nur bargeldlos mittels EC-/ Kreditkarte möglich und erfolgt direkt am Fahrzeug.“

Bei Obi kann - zumindest in einigen Filialen - auch bar bezahlt werden. Freilich sind das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und Mindestabstand vorgeschrieben. Die Kunden betreten dabei nicht den eigentlichen Laden, stattdessen wird die bestellte Ware von den Angestellten direkt an die Kasse gebracht. Beim Unternehmen gilt ein wichtiger Hinweis für Kunden im Lockdown: „Bitte beachte, dass wir deine Bestellung für max. 6 Werktage aufbewahren.“

Lockdown: Baumärkte geschlossen - Doch es gibt Ausnahmen bei Obi, Bauhaus und Co. 

Update, 15.12.2020, 6.21 Uhr: Die Diskussion um den Umgang mit Baumärkten (siehe unten) im Dezember-Lockdown geht weiter. In Hessen hat nun Ministerpräsident Volker Bouffier das Vorgehen präzisiert. Und dieses sieht eine Besonderheit vor. Demnach müssen Baumärkte wie Obi, Bauhaus und Hornbach in Hessen im Lockdown - anders als noch im Frühjahr - schließen.

Allerdings gibt es eine Ausnahme. Demnach können selbstständige Handwerker in Baumärkten weiterhin aufkaufen können. Die Beschränkung auf die Selbstständigen hängt offenbar damit zusammen, dass der Großhandel nach Beschluss von Bund und Ländern im Dezember-Lockdown ohnehin nicht schließen müssen.

Hintergrund, 14.12.2020, 10.42 Uhr: Der Lockdown wird das Leben in Deutschland - einmal mehr - deutlich verändern. Statt zehn Tagen Weihnachtsgeschäft bleiben viele Läden geschlossen. Als die Corona-Krise in Deutschland im Frühjahr zum ersten Mal zu deutlichen Einschränkungen führte, waren es insbesondere die Baumärkte, die von Kunden zeitweise regelrecht überrannt wurden. Klar: Wer mit eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten leben muss, der sucht sich andere Möglichkeiten der Beschäftigung.

Lockdown und Baumärkte: Obi, Bauhaus und Co. müssen wohl schließen

Nun ist es wieder soweit. Wie steht es im Lockdown ab Mittwoch (16.12.2020) nun um die Baumärkte? Die Antwort: Obi, Bauhaus, Hornbach und Co. müssen offenbar schließen. In Hessen etwa sagt Ministerpräsident Volker Bouffier: Die Schließungen seien hart für die Händler in ganz unterschiedlichen Bereichen. Immerhin machten viele insbesondere im Weihnachtsgeschäft große Teile des Jahresumsatzes. „Aber wenn wir das nicht machen, wird das Coronavirus außer Kontrolle geraten. Und das können wir nicht verantworten.“ Die Folge ist der nun beschlossene Lockdown, scheinbar inklusive Schließung der Baumärkte.

Lockdown und Baumärkte: Großer Andrang an Montag und Dienstag erwartet

In vielen Baumärkten dürfte am Montag und am Dienstag noch einmal großer Andrang herrschen. Viele Kunden wollen sich auf die unterhaltungsarmen Tage im Lockdown vorbereiten, neue oder aufgeschobene Projekte angehen. Am Mittwoch heißt es bei Obi, Bauhaus, Hornbach und Co. dann aber offenbar: Geschlossen wegen Lockdown.

Lockdown und Baumärkte: Woher nun den Weihnachtsbaum holen?

In vielen Baumärkten wurden in den vergangenen Tagen und Wochen auch vor allem Weihnachtsbäume verkauft. Auf die Baum-Tradition müssen die Deutschen aber auch im Lockdown so oder so nicht verzichten. Denn es gibt Ausnahmen zu den Schließungen: Lebensmittelläden, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Tierbedarf, Futtermittelmärkte, Großhandel und eben Weihnachtsbaumverkauf ist weiterhin erlaubt.

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