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Vor dem Bahnhof ist Hessentag

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(bb). Die Centralstation Hessens liegt in diesen Tagen in Stadtallendorf. Zwar nicht alle Züge, aber ganz viele rollen bis zum Sonntag in einer Woche ein in den kleinen Bahnhof der Stadt. Zugfahrer haben es diesmal richtig gut: Wer am Bahnsteig angekommen ist, der muss nur wenige Schritte gehen - und schon ist er mittendrin im Trubel.

Viele Wege führen in das kleine Städtchen westlich von Marburg. Über Buslinien erreichen die Gäste aus allen Himmelsrichtungen die Bahnstrecke Frankfurt-Gießen-Kassel - mit Knotenpunkten in Kirchhain, Marburg und Gießen. Von diesen Städten aus kommt man bequem per Bahn ans Ziel. Wer Details wissen möchte, sollte sich die Broschüre »Hessentag mobil« besorgen, die es in Bahnhöfen, RMV-Zentren, vielen Sparkassen und ADAC-Geschäftsstellen gibt. Für Fahrgäste aus dem RMV-Gebiet empfiehlt der Veranstalter eine Tageskarte oder eine Gruppentageskarte.

Für Behinderte gibt es einen Service des Bundeswehr-Landeskommandos zusammen mit der Aktion für behinderte Menschen: Holen - Bringen - Begleiten. Kontakt über die Leitstelle der Bundeswehr (Telefon 01 51/40 22 27 36).

Wer mit dem Auto anreisen möchte, der wird schon im weiten Umland der Stadt ans Ziel geleitet: Schilder mit dem Aufdruck »Hessentag« weisen den Weg. Und in der Stadt selbst werden die Autofahrer auf die großen Parkflächen im Nordosten geführt. Insgesamt 17 000 Stellplätze stehen zur Verfügung. Die sind allerdings gebührenpflichtig: 3,50 Euro pro Pkw am Tag sind zu berappen - und die Münzen sollten abgezählt bereitgehalten werden.

Der Weg von den Parkplätzen zu den Hauptveranstaltungsorten ist zu Fuß zwar zumutbar, aber es fahren auch Pendelbusse. Empfehlenswert bleibt unterm Strich aber die Anreise mit der Bahn. Wer aus der Unterführung kommt, der steht plötzlich staunend mittendrin im Geschehen. In Stadtallendorf ist eben ganz viel Hessentag direkt am Bahnhof.

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