Badeverbot im See verärgert Eschwege

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Eschwege (dpa/lhe). Ein Badeverbot am nordhessischen Werratalsee verärgert die Stadt Eschwege. Die Badestelle am Südufer hat von der EU als einziges Gewässer in Hessen das Urteil "mangelhaft" bekommen. Grundlage für das EU-Urteil sind Messwerte aus den vergangenen vier Jahren. In dieser Zeit wurden die Proben genommen. Sie zeigten schwankende Werte für Fäkalkeime im Wasser – meist unter den Grenzwerten. 2014 fiel eine Messung aus dem Rahmen: Sie ergab einen Keimwert, der 380-mal so hoch wie normal war. "Ein Fehler", sagt Bürgermeister Alexander Heppe (CDU). Denn eine erneute Probe fiel deutlich niedriger aus.

Eschwege (dpa/lhe). Ein Badeverbot am nordhessischen Werratalsee verärgert die Stadt Eschwege. Die Badestelle am Südufer hat von der EU als einziges Gewässer in Hessen das Urteil "mangelhaft" bekommen. Grundlage für das EU-Urteil sind Messwerte aus den vergangenen vier Jahren. In dieser Zeit wurden die Proben genommen. Sie zeigten schwankende Werte für Fäkalkeime im Wasser – meist unter den Grenzwerten. 2014 fiel eine Messung aus dem Rahmen: Sie ergab einen Keimwert, der 380-mal so hoch wie normal war. "Ein Fehler", sagt Bürgermeister Alexander Heppe (CDU). Denn eine erneute Probe fiel deutlich niedriger aus.

Das zuständige Landesamt bewertete alle Proben mit "keine Beanstandung". Dass jetzt ein Badeverbot kommt, ist laut Umweltministerium korrekt: "Die EU bewertet die hygienische Badegewässerqualität nicht anhand von einzelnen Messungen, Grenz- oder Richtwerten, sondern nach einem statistischen Verfahren", erklärt Sprecherin Julia Stoye. Das berücksichtige vor allem Schwankungen.

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