Ausstellung zu linkem Antisemitismus

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Boykottbewegung gegen Israel, Reaktivierung antijüdischer Ressentiments – eine Ausstellung in Frankfurt stellt den Antisemitismus von Linken in den Mittelpunkt. Unter dem Titel "Das Gegenteil von Gut" ist die erste Sonderausstellung seit dem Umbau der Bildungsstätte Anne Frank von Donnerstag an zu sehen. Wenn von Antisemitismus die Rede sei, werde er innerhalb der politischen Linken am wenigsten thematisiert, sagte Meron Mendel, der Direktor der Bildungsstätte, am Montag in Frankfurt. Der "Reflex" sei vielmehr: Wer links sei, sei automatisch gegen Faschismus und könne doch gar kein Antisemit sein.

Boykottbewegung gegen Israel, Reaktivierung antijüdischer Ressentiments – eine Ausstellung in Frankfurt stellt den Antisemitismus von Linken in den Mittelpunkt. Unter dem Titel "Das Gegenteil von Gut" ist die erste Sonderausstellung seit dem Umbau der Bildungsstätte Anne Frank von Donnerstag an zu sehen. Wenn von Antisemitismus die Rede sei, werde er innerhalb der politischen Linken am wenigsten thematisiert, sagte Meron Mendel, der Direktor der Bildungsstätte, am Montag in Frankfurt. Der "Reflex" sei vielmehr: Wer links sei, sei automatisch gegen Faschismus und könne doch gar kein Antisemit sein.

"Wir wollen nicht entlarven, wir laden zum Gespräch ein", sagte Mendel über das als Wanderausstellung konzipierte Projekt. Ergänzt wird die Ausstellung mit Diskussionsveranstaltungen, die auch Streitgespräche sein dürfen. Im Mittelpunkt steht Antisemitismus innerhalb der westdeutschen Linken seit 1968, das für Ausstellungskurator Tom Uhlig eine Zäsur darstellte.

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