Heftige Gewitter im Vogelsbergkreis

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Heftige Frühlingsgewitter haben am Sonntagabend über Mittel- und Osthessen getobt. "Von 20.30 bis 22.30 Uhr hatten die Rettungskräfte im Vogelsbergkreis unheimlich viel zu tun", sagte ein Sprecher der Polizei in Fulda. Die Unwetter trafen ganz lokal einzelne Gemeinden. Die Feuerwehr berichtete am Morgen von 126 Einsätzen, fast 700 Kräfte waren vor Ort. Verletzte gab es aber nicht.

Heftige Frühlingsgewitter haben am Sonntagabend über Mittel- und Osthessen getobt. "Von 20.30 bis 22.30 Uhr hatten die Rettungskräfte im Vogelsbergkreis unheimlich viel zu tun", sagte ein Sprecher der Polizei in Fulda. Die Unwetter trafen ganz lokal einzelne Gemeinden. Die Feuerwehr berichtete am Morgen von 126 Einsätzen, fast 700 Kräfte waren vor Ort. Verletzte gab es aber nicht.

Mit am stärksten betroffen waren die Orte Grebenhain und Feldatal. Mehrere Autos wurden von Wassermassen und Schlammlawinen mitgerissen, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Osthessen berichtete.

Im Feldataler Ortsteil Köddingen wurde eine komplette Baustelle einschließlich Baumaterial weggefegt, als sich eine Flutwelle durch den Ort schob. Er war am Abend von der Außenwelt abgeschlossen.

Ein Geröllabgang an einem Bahnübergang stoppte am Abend den Zugverkehr in Rülfenrod. In Ilbeshausen schlug ein Blitz in ein Wohnhaus ein, es wurden aber nur Dachziegel getroffen, kein Brand entstand.

In mehreren Orten stand das Wasser bis zu einem Meter hoch in den Straßen, zum Beispiel in Nösberts-Weidmoos. Ein Wohnmobil wurde von der Feuerwehr mit einem Quad aus den Fluten gelotst.

Die Feuerwehr im Kreis Marburg-Biedenkopf zählte 85 Einsätze. Keller und Tiefgaragen liefen voll, Bäume stürzten um. Verletzt wurde auch hier niemand. Die Einsatzkräfte mussten über 50-mal ausrücken.

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