Aufklärung wird erwartet

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Frankfurt/Berlin (dpa/lhe). Nach den Vorwürfen gegen die Frankfurter Arbeiterwohlfahrt (AWO) fordert der Bundesverband in Berlin Konsequenzen. "Der AWO-Bundesverband wird nicht zulassen, dass die gute Arbeit der Ehrenamtlichen in den Ortsvereinen der AWO in Frankfurt gefährdet wird und die AWO insgesamt in Verruf gerät", teilte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Stadler am Freitag mit. "Wir erwarten eine vollständige Aufklärung aller öffentlich gewordener Vorwürfe gegenüber den Ortsvereinen und der Öffentlichkeit", heißt es. "Der AWO-Bundesverband fordert den Kreisverband Frankfurt auf, kurzfristig eine außerordentliche Kreiskonferenz einzuberufen. Die beteiligten Mandatsträger des Kreisverbandes müssen ihre Ämter ruhen lassen, damit eine unbeeinflusste Aufklärung erfolgt." Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Verantwortliche des AWO-Kreisverbands Frankfurt wegen des Verdachts des Betruges und der Untreue mit Geldern der Stadt.

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