Aufforstung beginnt

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Kassel- Trotz der Corona-Krise hat Hessen mit der Aufforstung der zuletzt schwer geschädigten Wälder begonnen. "Wir werden in diesem Jahr etwa 650 Hektar mit circa drei Millionen Pflanzen wiederbewalden", sagte eine Sprecherin von Hessen Forst in Kassel. Die Arbeiten liefen flächendeckend in allen Forstämtern, schwerpunktmäßig aber im Norden, weil dort die Schäden insgesamt am größten seien. Dürre, Hitze, Stürme und vor allem Schädlinge haben Hessens Wäldern in den vergangenen Jahren extrem zugesetzt.

Weil die Schädlingsplage durch die Aufarbeitung von befallenem Holz kaum in den Griff zu kriegen war, hatte Hessen Forst Ende 2019 die Arbeiten zurückgefahren. Nun behindert die Corona-Krise den Kampf gegen den Borkenkäfer: "Unseren Unternehmern fehlen die Arbeitskräfte, analog zur Landwirtschaft, und der Holzmarkt stagniert, auch weil der Absatz nach Fernost eingebrochen ist." dpa

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