Urteil

Auf Motorhaube mitgeschleift

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Frankfurt - Nach einer kilometerlangen Autofahrt mit einem Kontrahenten auf der Motorhaube ist ein 27 Jahre alter Mann in Frankfurt zu sieben Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Das Landgericht sah am Montag versuchten Totschlag, gefährliche und schwere Körperverletzung sowie einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr als erwiesen an.

Der Angeklagte hatte im August 2019 einen Frankfurt-Aufenthalt genutzt, um im Bahnhofsviertel Drogen zu kaufen. Dabei soll es zum Streit mit dem Dealer gekommen sein. Nachdem sich der 27-Jährige mit seinem Auto aus dem Staub machen wollte, gelang es dem späteren Opfer, den Wagen des Angeklagten einzuholen und sich an der Motorhaube festzuhalten. Dieser fuhr aber einfach weiter. Nach mehreren Kilometern fiel der Mann auf der Motorhaube im Stadtteil Bockenheim mit dem Rücken auf den Boden. Durch die schweren Verletzungen ist er seither querschnittgelähmt und auf den Rollstuhl angewiesen. dpa

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