Anwalt: Stephan E. nannte Lübcke "Volksschädling"

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Kassel/Hamburg- Der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke soll den CDU-Politiker als "Volksschädling" bezeichnet haben. Diesen Begriff habe der Hauptverdächtige Stephan E. gegenüber seinem damaligen Rechtsanwalt Dirk Waldschmidt verwendet, berichtet "Der Spiegel". Demnach habe E. früh gestanden, dass Lübcke für ihn ein "Volksschädling" gewesen sei, der den Tod verdient habe. Waldschmidt hatte ihn zu Beginn des Ermittlungsverfahrens vertreten.

"Er hat es mir gesagt, nachdem er gegen meinen Rat ein Geständnis bei der Polizei abgelegt hat", erklärte Waldschmidt der dpa. Dabei habe E. in einem Gespräch eingeräumt, dass er bereits zu einem früherem Zeitpunkt Lübcke wegen seiner Äußerungen zur Asylpolitik habe töten wollen. In diesem Zusammenhang habe E. den Politiker als "Volksschädling" bezeichnet. Lübcke war im Juni 2019 auf der Terrasse seines Hauses getötet worden. dpa

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