Anlagebetrug mit Mahagoniholz

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Frankfurt- Gegen zwei mutmaßliche Kapitalanlagebetrüger ist am Dienstag vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess eröffnet worden. Vor der Wirtschaftsstrafkammer geht es um insgesamt 64 Geschädigte, die an die betrügerische Firma der beiden 46 und 52 Jahre alten Angeklagten insgesamt 611 000 Euro überwiesen haben sollen.

Die Geschäftsleute versprachen laut Anklage für die Anlage in Mahagoni-Plantagen in der Dominikanischen Republik eine jährliche Rendite von mehr als zwölf Prozent. In Wirklichkeit sei jedoch keinerlei Geld auf die Karibikinsel geflossen, erklärte die Staatsanwaltschaft. (AZ 7580 Js 236 551 /13) Am ersten Verhandlungstag kündigte einer der Angeklagten eine Aussage an. Der andere ließ über seinen Verteidiger den Antrag stellen, das Verfahren wegen der Corona-Pandemie einstweilen auszusetzen. Die Richter rechnen mit einer ausgedehnten Beweisaufnahme. dpa

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