Anklage: Falschgeld und Drogenhandel im Darknet

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Wegen Rauschgifthandel im Darknet und Geldfälschung stehen seit Dienstag vier Männer in Frankfurt vor Gericht. Die Anklage legt ihnen 168 Straftaten zur Last – die meisten betreffen den Handel mit Marihuana und Amphetaminen. Die Drogen wurden laut Anklage mit der Post von Frankfurt aus an die Kunden verschickt. Beim Aufgeben der Sendungen wurde einer der Männer von einer Videokamera gefilmt, so konnte er überführt werden. Bei den Ermittlungen stießen die Polizeibeamten dann auch auf Falschgeld.

Wegen Rauschgifthandel im Darknet und Geldfälschung stehen seit Dienstag vier Männer in Frankfurt vor Gericht. Die Anklage legt ihnen 168 Straftaten zur Last – die meisten betreffen den Handel mit Marihuana und Amphetaminen. Die Drogen wurden laut Anklage mit der Post von Frankfurt aus an die Kunden verschickt. Beim Aufgeben der Sendungen wurde einer der Männer von einer Videokamera gefilmt, so konnte er überführt werden. Bei den Ermittlungen stießen die Polizeibeamten dann auch auf Falschgeld.

Die Bande hatte laut Anklage einen falschen 500-Euro-Geldschein für 390 Euro verkauft und weitere zum Verkauf angeboten. Mehrere Monate lang hatten verdeckte Ermittler die Bande observiert. Nachdem die zwischen 35 und 39 Jahre alten Männer auch noch acht Kilogramm Marihuana von Spanien mit dem Auto nach Deutschland gebracht haben sollten, wurden sie im August vergangenen Jahres festgenommen. In zwei Wohnungen in Frankfurt und Offenbach wurden größere Mengen Rauschgift sichergestellt.

Am ersten Verhandlungstag wurde lediglich die umfangreiche Anklage verlesen. Die Strafkammer hat sich auf eine mit elf Terminen bis Ende Mai eingestellt.

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