Anklage zum Tod des "Bierkönigs" abgelehnt

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Frankfurt- Das Landgericht Frankfurt hat die Anklage gegen die Witwe des vor zehn Jahren gestorbenen Frankfurter "Bierkönigs" Bruno Schubert nicht zugelassen. Die Strafkammer sehe keinen hinreichenden Tatverdacht für den Vorwurf des versuchten Totschlags durch Unterlassen, sagte ein Sprecher des Landgerichts. Damit kommt es zunächst nicht zu einem Prozess.

Die Staatsanwaltschaft hatte im Februar 2018 die 62 Jahre jüngere Witwe des Mitte Oktober 2010 gestorbenen Frankfurter Ehrenbürgers angeklagt. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat nun Beschwerde gegen den Beschluss des Landgerichts eingelegt. Jetzt muss das Oberlandesgericht Frankfurt entscheiden, ob es womöglich doch noch zu einem Prozess kommt. Die Ermittlungen waren eingeleitet worden, weil der frühere Inhaber der Henninger-Brauerei im letzten Monat seines Lebens nur unzureichend mit Flüssigkeit versorgt worden sein soll. dpa

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