Alle Vögel

  • Burkhard Bräuning
    vonBurkhard Bräuning
    schließen

Die Wintervögel werden wieder gezählt. Da mache ich mit. Denn wir haben viele Vögel im Garten. Wenn ich nicht füttere, sind sie nicht zu sehen. Aber wenn ich Körner auslege, Meisenknödel aufhänge und so was, dann sind sie alle da. Sie freuen sich, landen, hüpfen, picken, schimpfen (wenn sie mich sehen) und fliegen wieder weg. In diesem Winter aber, der ja nicht mehr als ein kühler Vorfrühling ist, da machten sie sich zunächst rar. Die Futterhäuschen voll, aber kein Vogel da. Ich legte mich auf die Lauer und schaute, was da passiert. Und schon landeten drei freche Elstern. Zu diesen Vögeln habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Einerseits mag ich sie nicht, weil sie andere Vögel vertreiben. Andererseits denke ich, wenn ich eine Elster sehe, an Kleopatra. Also nicht an die aus Ägypten. Ich meine die Elster, die mit ihrem Freund Waldemar in Wald und Flur allerlei Abenteuer erlebt. Unsere Kinder liebten sie: Da war Eulalia Hedwig Sophie Gräfin von Eichenhain-Uhland, die kluge alte Eule. Da war Waldemar, ein keckes junges Eichhörnchen, und eben Kleopatra – die Elster. Ein Genuss, dem Trio zuzuhören, und sehr lehrreich, wie sie über die Welt, das Leben, das Gute und das Schwere redeten. Die Geschichten gab es alle auf Kassette. Die sind alle noch da. Und wenn ich an die goldige Kleopatra denke, kann ich keine Elstern vertreiben. Muss ich auch nicht. Erst kamen die Spatzen zurück, dann die Meisen, schließlich auch Spechte und Kleiber. Die Elstern sind auch da, aber sie sind friedlich. Ein Eichhörnchen habe ich auch schon gesehen. Fehlt noch Eulalia Hedwig Sophie. Dann sind sie komplett, die Drei vom Ast.

Die Wintervögel werden wieder gezählt. Da mache ich mit. Denn wir haben viele Vögel im Garten. Wenn ich nicht füttere, sind sie nicht zu sehen. Aber wenn ich Körner auslege, Meisenknödel aufhänge und so was, dann sind sie alle da. Sie freuen sich, landen, hüpfen, picken, schimpfen (wenn sie mich sehen) und fliegen wieder weg. In diesem Winter aber, der ja nicht mehr als ein kühler Vorfrühling ist, da machten sie sich zunächst rar. Die Futterhäuschen voll, aber kein Vogel da. Ich legte mich auf die Lauer und schaute, was da passiert. Und schon landeten drei freche Elstern. Zu diesen Vögeln habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Einerseits mag ich sie nicht, weil sie andere Vögel vertreiben. Andererseits denke ich, wenn ich eine Elster sehe, an Kleopatra. Also nicht an die aus Ägypten. Ich meine die Elster, die mit ihrem Freund Waldemar in Wald und Flur allerlei Abenteuer erlebt. Unsere Kinder liebten sie: Da war Eulalia Hedwig Sophie Gräfin von Eichenhain-Uhland, die kluge alte Eule. Da war Waldemar, ein keckes junges Eichhörnchen, und eben Kleopatra – die Elster. Ein Genuss, dem Trio zuzuhören, und sehr lehrreich, wie sie über die Welt, das Leben, das Gute und das Schwere redeten. Die Geschichten gab es alle auf Kassette. Die sind alle noch da. Und wenn ich an die goldige Kleopatra denke, kann ich keine Elstern vertreiben. Muss ich auch nicht. Erst kamen die Spatzen zurück, dann die Meisen, schließlich auch Spechte und Kleiber. Die Elstern sind auch da, aber sie sind friedlich. Ein Eichhörnchen habe ich auch schon gesehen. Fehlt noch Eulalia Hedwig Sophie. Dann sind sie komplett, die Drei vom Ast.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare