Wohnraum gefragt, aber oft teuer: Arbeiter streichen durch Aufstockung neu entstandene Geschosse eines Hauses im Frankfurter Stadtteil Ginnheim. Frankfurt liegt beim Risiko einer Immobilienblase nach Einschätzung der Großbank UBS mit München weltweit vorne. FOTO: DPA
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Wohnraum gefragt, aber oft teuer: Arbeiter streichen durch Aufstockung neu entstandene Geschosse eines Hauses im Frankfurter Stadtteil Ginnheim. Frankfurt liegt beim Risiko einer Immobilienblase nach Einschätzung der Großbank UBS mit München weltweit vorne. FOTO: DPA

Akutes Risiko für Immobilienblase

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Frankfurt- Frankfurt und München liegen beim Risiko einer Immobilienblase nach Einschätzung der Großbank UBS weltweit vorne. Die Städte zeigten unter 25 betrachteten Metropolen die deutlichsten Zeichen einer Überhitzung, teilte das Schweizer Geldhaus gestern in Frankfurt mit. Die Bank errechnete Werte von 2,35 und 2,26 - bei mehr als 1,5 Punkten bestehe ein Blasenrisiko. Damit liegen sie vor Weltstädten wie Paris und London. Als deutlich überhitzt mit Werten jenseits von 1,5 Punkten gelten demnach auch Toronto, Hongkong, Paris, Amsterdam und Zürich.

Frankfurt habe binnen eines Jahres Amsterdam, Hongkong und Toronto hinter sich gelassen. "Das ist schon ein Ausrufezeichen", sagte Studienautor Matthias Holzhey. Frankfurt sei mit dem Wirtschaftsboom und einer Verdoppelung der Wohnungspreise in einem Jahrzehnt "Opfer seines eigenen Erfolgs". Die Corona-Krise werde aber nun zum Lackmustest, ob die hohen Preise gerechtfertigt seien. dpa

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