Der Lahn-Dill-Kreis bleibt eine der am heftigsten vom Coronavirus getroffenen Regionen in Hessen. 
+
Der Lahn-Dill-Kreis bleibt eine der am heftigsten vom Coronavirus getroffenen Regionen in Hessen. 

Corona-Pandemie

Corona-Sorgenkind: Lahn-Dill-Kreis bleibt Hotspot – Inzidenz steigt weiter

Alle Autoren
    schließen
  • Alexander Gottschalk
    Alexander Gottschalk
  • Florian Dörr
    Florian Dörr
  • Lena Karber
    Lena Karber

Der Lahn-Dill-Kreis bleibt eine der am heftigsten vom Coronavirus getroffenen Regionen in Hessen. Mitschuld haben die Virus-Mutationen. 

Update, Donnerstag, 11.03.2021, 19.32 Uhr: Nach einem leichten Rückgang am Vortag, ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Lahn-Dill-Kreis am heutigen Donnerstag (11.03.2021) wieder etwas angestiegen und liegt nun mit 122,32 fast auf dem Niveau von Dienstag (09.03.2021) als der Wert bei 124,29 gelegen hatte. Die Zahl der aktiven Fälle stieg auf 656. Seit dem Vortag wurden 67 Neuinfektionen erfasst, wodurch die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie erfassten Corona-Fälle im Lahn-Dill-Kreis auf 7705 stieg. Auch die Zahl der Todesfälle hat sich leider seit gestern erhöht: Drei weitere Menschen mit Covid-19 sind gestorben. Insgesamt gab es im Lahn-Dill-Kreis damit bisher 173 Corona-Tote. 23 Infizierte werden aktuell im Klinikum Wetzlar stationär behandelt, zwei davon auf der Intensivstation.

Auch wenn das Robert Koch-Institut (RKI) nicht mit den aktuellsten Daten arbeitet, lohnt sich im Sinne der Vergleichbarkeit zwischen den Landkreisen zudem ein Blick auf die Zahlen des RKI. Dabei zeigt sich, dass der Lahn-Dill-Kreis weiterhin die zweithöchste Sieben-Tage-Inzidenz in ganz Hessen aufweist. Mit einem Inzidenz-Wert von 112,5 folgt die Region rund um Wetzlar direkt auf die Stadt Offenbach, wo die Sieben-Tage-Inzidenz bei 130,9 liegt. Am niedrigsten ist sie derweil im Schwalm-Eder-Kreis mit 31,2. Auf das gesamte Bundesland Hessen gerechnet, liegt der Schnitt aktuell bei 72,8 neuen Corona-Infektionen binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner.

Corona-Hotspot Lahn-Dill-Kreis: Sieben-Tage-Inzidenz weiter dreistellig

Update, Mittwoch, 10.03.2021, 17.49 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Lahn-Dill-Kreis bleibt dreistellig, verzeichnet aber immerhin einen kleinen Rückgang. Am heutigen Mittwoch (10.03.2021) meldete das örtlichen Gesundheitsamt 73 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Inzidenz sank auf 115,61. Das Robert Koch-Institut (RKI) gibt den Vergleichswert mit 107 an. Allerdings ist bekannt, dass das RKI mit überholten Datensätzen rechnet, da Meldungen über Neuinfektionen dort später eintreffen als beim Lahn-Dill-Kreis selbst. Dennoch führen viele Medien die Berichte der Berliner Forscher der Vergleichbarkeit halber an. Heute zeigt der Blick auf Hessen beispielsweise, dass nur die Stadt Offenbach höhere Infektionszahlen aufweist. Der Landkreis Fulda liegt etwa gleichauf mit dem Lahn-Dill-Kreis. Insgesamt kommt das Land Hessen auf eine Inzidenz von 69,2.

Von insgesamt 7.638 registrieren Corona-Fällen in im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis gelten derzeit 645 als aktiv. Die meisten Fälle gibt es in Wetzlar (182), Herborn (54) und Eschenburg (42). 23 Covid-19-Patienten aus der Region liegen im Krankenhaus. Seit gestern verstarb ein Infizierter. Es war der 170. coronabedingte Todesfall im Lahn-Dill-Kreis. Für die aktuell hohen Fallzahlen macht die Kreisverwaltung vor allem die britische Virusvariante B.1.1.7. verantwortlich, die sich rasch in Wetzlar und Umgebung ausgebreitet hat (siehe unten). Das Gesundheitsamt beobachtet, dass immer mehr Kinder sich mit dem Virus infizieren. Eine weitere Beobachtung macht Hoffnung: Es gebe tendenziell häufiger milde oder symptomlose Krankheitsverläufe.

Corona: Neue Mutante macht Lahn-Dill-Kreis zu Hessens Corona-Hotspot

Update, Dienstag, 09.03.2021, 20:00 Uhr: Die Corona-Sorgen im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis wachsen. Der Landkreis hat nicht nur die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen, nun ist dort auch erstmals die südafrikanische Virusvariante B.1.351 aufgetaucht. In einer Mitteilung bemühte die Kreisverwaltung am Dienstag (09.03.2021) Erklärungsversuche. „Viele Faktoren“ hätten Einfluss auf die derzeitige Lage, hieß es, darunter vor allem die Ausbreitung der britischen Virusvariante B.1.1.7.

Tief rot eingefärbt ist der Lahn-Dill-Kreis auf der Corona-Karte des Robert Koch-Instituts (RKI). Die Inzidenz ist nirgends in Hessen höher.

Das Gesundheitsamt meldete heute 30 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die örtliche Behörde gab die Inzidenz mit 124,29 sogar nochmal höher an als das Robert Koch-Institut (RKI) (siehe unten). Die Zahl der aktiven Fälle kletterte auf 622. Unter ihnen findet sich auch der landkreisweit erste Fall der südafrikanischen Corona-Mutante B.1.351. Die positiv getestete Person sei isoliert. Infiziert habe sie sich nachweislich außerhalb des Lahn-Dill-Kreises. Die britische Mutation B.1.1.7 befällt derweil immer mehr Menschen in der Region Wetzlar. Die Verteilung sei „diffus und flächendeckend“.

Corona im Lahn-Dill-Kreis: B.1.1.7 sorgt für hohe Infektionszahlen

Dem Gesundheitsamt im Lahn-Dill-Kreis sind bislang 353 Fälle bekannt, in denen Hinweise auf B.1.1.7 vorliegen, sowie 29 vollgenomsequenzierte Fälle. Dass die Infektionszahlen „konstant erhöht sind und trotz aller Einschränkungen nicht dauerhaft sinken“, sei „mit großer Wahrscheinlichkeit“ insbesondere in den vergangenen vier bis sechs Wochen der „vermehrten Ausbreitung“ der britischen Corona-Variante zuzuordnen, schreibt die Kreisverwaltung dazu. Bei der Kontaktverfolgung lasse sich deren erhöhte Ansteckungsgefahr beispielsweise daran ablesen, dass sich in betroffenen Familien „innerhalb kürzester Zeit nahezu ausnahmslos alle Haushaltsangehörigen“ ansteckten. Aus der ersten Welle sei man weniger oder zumindest verzögerte Übertragungen gewohnt gewesen.

Die Beobachtungen hätten aber auch gezeigt, dass die Krankheitsverläufe nicht schwerer geworden seien. Im Gegenteil: Viele Corona-Verläufe seien milder bis symptomlos geworden. Das gilt den Angaben nach auch für die wachsende Zahl an Corona-Infektionen bei Kindern, die häufiger asymptomatische Verläufe zeigten. Vermutlich, so der Lahn-Dill-Kreis, sei die Mutante der Grund für den steigenden Anteil an Kindern unter den Infizierten. Habe der Anteil der unter Neunjährigen bisher rund fünf Prozent aller Neuinfektionen ausgemacht, so seien es mittlerweile zehn Prozent. Alle anderen Altersgruppen blieben von derartigen Veränderungen „nahezu unberührt“.

Corona im Lahn-Dill-Kreis: Welche Rolle spielt die Kontaktverfolgung?

An 23 Schulen im Lahn-Dill-Kreis sind aktuell Infektionsgeschehen bekannt. Meist seien es „Einzelfälle oder wenige, unzusammenhängende Corona-Fälle“. Die Kreisverwaltung schließt daraus, dass die Schulen keine Hotspots sind. Ansteckungen erfolgten „sehr häufig“ im privaten und familiären Umfeld. Nur „ganz vereinzelt“ habe man an Schulen im Landkreis eine „interne Ausbreitung“ feststellen können. In Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt hält der Lahn-Dill-Kreis deshalb am Präsenzunterricht fest, behält sich aber vor, punktuell auf das Infektionsgeschehen an einzelnen Schulen zu reagieren.

Als einen weiteren Faktor für die hohen Corona-Fallzahlen im Lahn-Dill-Kreis sehen die örtlichen Behörden die konsequente Nachverfolgung von Infektionsketten an. Das „stringente“ Vorgehen des Kreis-Gesundheitsamtes sei „sehr wahrscheinlich ein Faktor, der Einfluss auf den Inzidenzwert“ habe. Dennoch räumte Landrat Wolfgang Schuster ein: „Aufgrund der aktuell bundesweit wieder steigenden Fallzahlen und zunehmenden Lockerungen, kann die Nachverfolgung der Kontaktpersonen dieser Indexfälle nicht zu hundert Prozent gewährleistet werden.“ Es werde „auf einem hohen Niveau und priorisiert vorgegangen“. 7565 Menschen aus dem Lahn-Dill-Kreis haben sich bislang erwiesenermaßen mit dem Coronavirus angesteckt 169 Infizierte starben. Damit ist ein Todesfall mehr bekannt als gestern.

Corona im Lahn-Dill-Kreis: Wieder höchste Inzidenz in ganz Hessen - Aktuelle Zahlen

Update, Dienstag, 09.03.2021, 09.52 Uhr: Nachdem der Lahn-Dill-Kreis vorübergehend vom Stadtkreis Offenbach überholt worden war, ist er am heutigen Dienstag (09.03.2021) schon wieder unrühmlicher Corona-Spitzenreiter, wenn man die Sieben-Tage-Inzidenzen in Hessen betrachtet. Laut den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI), die zwar nicht ganz aktuell sind, jedoch die Inzidenz-Werte der verschiedenen Kommunen miteinander vergleichbar machen, liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Lahn-Dill-Kreis aktuell bei 117,6 und ist damit im Vergleich zum Vortrag (102,2) noch einmal gestiegen. Am zweithöchsten ist der Inzidenz-Wert derweil im Stadtkreis Offenbach mit 112,1 (Vortag: 111,0). Die Sieben-Tage-Inzidenz des gesamten Bundeslandes Hessen liegt bei 68,7 und weicht damit kaum von der bundesdeutschen Sieben-Tage-Inzidenz von 67,5 ab.

Der Lahn-Dill-Kreis hat seine Daten zu den Corona-Fallzahlen für den heutigen Tag noch nicht veröffentlicht. Am Montag hatte er sechs Neuinfektionen und insgesamt 627 aktive Corona-Fälle verzeichnet. Damit lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Kreises, die aufgrund aktuellerer Daten stets von der des RKI abweicht, bei 132,58. Insgesamt haben sich im Lahn-Dill-Kreis seit Beginn der Pandemie 7535 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 168 sind verstorben. Im Klinikum Wetzlar wurden am Montag 21 Patienten mit Covid-19 stationär behandelt, davon eine auf der Intensivstation.

Corona im Lahn-Dill-Kreis: Zahl der aktiven Fälle steigt

Update, Montag, 08.03.2021, 13.51 Uhr: Die rote Laterne hat der Lahn-Dill-Kreis abgegeben: Die Region mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen war nach den Zahlen des Robert Koch-Institutes (RKI), die das Hessisches Ministerium für Soziales und Integration am Sonntag veröffentlich hat, der Stadtkreis Offenbach mit einem Wert von 111,0. Doch an zweiter Stelle folgte die Region um Wetzlar, deren Sieben-Tage-Inzidenz mit 102,2 deutlich höher ausfiel als am Sonntag der Vorwoche (84,0) und weiterhin dreistellig blieb. Im hessenweiten Vergleich schneidet der Lahn-Dill-Kreis damit sehr schlecht ab: Für das gesamte Bundesland gab das RKI am Sonntag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 66,1 an.

Der Lahn-Dill-Kreis selbst, der mit aktuelleren Daten arbeitet als das Robert Koch-Institut, bezifferte die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag sogar auf 131,39. Er vermeldete zudem 14 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortrag und gab für die seit Pandemie-Beginn erfassten Corona-Infektionen in der Region eine Gesamtzahl 7529 an. Als aktiv galten gestern 621 Corona-Fälle, während es am Sonntag der Vorwoche 516 gewesen waren. Die Zahl der Todesfälle stieg in diesem Zeitraum um zwei auf nun 168. Im Klinikum Wetzlar werden aktuell 21 Patienten mit der Diagnose Covid-19 stationär behandelt, davon eine auf der Intensivstation.

Corona im Lahn-Dill-Kreis: Hessens Sorgenkind hat hohe Infektionszahlen

Update, Donnerstag, 04.03.2021, 17.04 Uhr: Der Lahn-Dill-Kreis schafft es aktuell nicht, die Corona-Zahlen merklich zu drücken. Weiterhin bildet der Landkreis mit Blick auf die Sieben-Tage-Inzidenz das Schlusslicht in Hessen: Nirgends im Bundesland war die Zahl der Neuinfektionen im Verhältnis zur Anwohnerzahl zuletzt höher als in Wetzlar und Umgebung.

In den vergangenen 24 Stunden kamen noch einmal 80 Corona-Neuinfektionen. 592 Fälle im Lahn-Dill-Kreis gelten aktuell als aktiv. Die gute Nachricht: Neue Todesfälle, die mit einer Covid-Erkrankung in Verbindung gebracht werden, kamen seit gestern nicht hinzu.

Was bedeuten die aktuellen Corona-Zahlen für die Inzidenz im Lahn-Dill-Kreis? Die stieg nach Angaben des Landkreises minimal von 121,53 auf nun 121,92. Das Robert Koch-Institut (RKI), dessen Zahlen aufgrund der Meldekette regelmäßig etwas abweichen, meldet eine Sieben-Tage-Inzidenz von 114,9. Auch das bedeutet weiterhin die Rote Laterne in Hessen.

Hessens Corona-Sorgenkind: Inzidenz im Hotspot Lahn-Dill-Kreis dreistellig und ansteigend

Update, Mittwoch, 03.03.2021, 15.15 Uhr: Der Lahn-Dill-Kreis ist und bleibt Corona-Hotspot Nummer eins in Hessen. Das zeigen die Zahlen, die das Robert Koch-Institut (RKI) am heutigen Mittwoch (03.03.2021) veröffentlicht hat. Zwar liegt die Sieben-Tage-Inzidenz auch im Landkreis Marburg-Biedenkopf (99,2) und in Stadt sowie in Offenbach und Umgebung (95,2) nur noch knapp unter der 100er-Marke, doch auch die Inzidenz im Lahn-Dill-Kreis ist im Vergleich zum Vortag noch einmal gestiegen: von 111,7 auf nun 117,6. Hessenweit stieg die Inzidenz von 64,7 auf 65,5.

Der Landkreis, der mit aktuelleren Zahlen arbeitet als das Robert Koch-Institut, gibt für die Region am heutigen Mittwoch sogar eine Sieben-Tage-Inzidenz von 121,53. Die Zahl der akuten Corona-Infektionen stieg im Vergleich zum Vortag von 546 auf 553, darunter 46 Neuinfektionen. Insgesamt haben sich seit dem Beginn der Corona-Pandemie damit im Lahn-Dill-Kreis 7335 Personen nachweislich mit dem Virus infiziert. 166 infizierte Menschen sind verstorben.

Auch aktuelle Zahlen zum Stand der Impfungen im Lahn-Dill-Kreis liegen vor: So wurden seit Beginn des Impfstarts am 28. Dezember 2020 bislang 14.184 Injektionen verimpft. 4441 Personen haben bereits ihre Zweitimpfung erhalten.

Corona-Hotspot in Hessen: Lahn-Dill-Kreis als erster Landkreis in Hessen wieder mit dreistelliger Inzidenz

Erstmeldung, Dienstag, 02.03.2021, 15.02 Uhr: Wetzlar – Nachdem die Inzidenz im Lahn-Dill-Kreis am Montag (01.03.2021) mit einem Wert von 98,3 bereits an der 100er-Marke gekratzt hatte, ist sie nun abermals gestiegen und liegt wieder im dreistelligen Bereich. Das geht aus den Zahlen hervor, die das Robert Koch-Institut (RKI) am heutigen Dienstag (02.03.2021) veröffentlicht hat. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die angibt, wie viele Menschen sich auf 100.000 Einwohner gerechnet durchschnittlich innerhalb von sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben, liegt nun bei 111,7. Damit ist der Lahn-Dill-Kreis nicht nur trauriger Spitzenreiter in Hessen, sondern auch der einzige hessische Landkreis mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100.

Hessenweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI nun bei 64,7 (Vortag: 65,4). Allerdings unterscheiden sich die Werte der einzelnen Landkreise erheblich. Am zweithöchsten ist die Inzidenz mit 97,1 im Landkreis Marburg-Biedenkopf, darauf folgen Stadt und Kreis Offenbach mit einem Wert von 90,6. Am niedrigsten liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI hingegen in Kassel und Umgebung: Für den Landkreis Kassel gibt das RKI einen Wert von 32,1 an, die Stadt Kassel liegt bei 36,1.

Corona in Hessen: Lahn-Dill-Kreis vermeldet 79 Neuinfektionen

Die meisten hessischen Landkreise sind der Zielmarke einer 35er-Inzidenz jedoch seit Wochen nicht entscheidend näher gekommen. Im Gegenteil: Im Vergleich zum vergangenen Dienstag (23.02.2021) ist die hessenweite Sieben-Tage-Inzidenz leicht angestiegen. In der Vorwoche hatte sie bei 60,5 gelegen. Für den Lahn-Dill-Kreis hatte das RKI damals einen Wert von 84 angegeben.

Der Lahn-Dill-Kreis selbst, der mit aktuelleren Zahlen arbeitet als das Robert Koch-Institut, gibt die Sieben-Tage-Inzidenz für den heutigen Dienstag im übrigen noch etwas höher an als das RKI und beziffert sie mit 114,4. Die Zahl der seit gestern gemeldeten Neuinfektionen beträgt 79. Derzeit gelten 546 Corona-Fälle im Lahn-Dill-Kreis als aktiv, 569 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Insgesamt wurden seit Pandemie-Beginn 7289 Corona-Infektionen registriert. 166 Menschen sind an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare