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Aktualisierte Baupläne eingereicht

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So soll die Therme in Bad Vilbel aussehen , wenn sie denn mal gebaut ist. Das hat die Thermengruppe Josef Wund dieser Tage mitgeteilt. ANMIATION: THERMENGRUPPE © Red

Zwei Jahre nach dem die Thermengruppe Josef Wund den Bauantrag für die »Thermenwelt Bad Vilbel« eingereicht hatte, hat sie jetzt die aktualisierten Pläne beim Wetteraukreis vorgelegt.

Darin sollen auch die offenen Fragen zum Thema Brandschutz beantwortet worden sein.

Es ist fast auf den Tag genau zwei Jahre her, da hat die Thermengruppe Josef Wund in einer Pressemitteilung stolz die Einreichung des Bauantrags für die Thermenwelt Bad Vilbel gefeiert.

Alle Bad Vilbeler dürften sich über ein einzigartiges Großprojekt freuen, das mit mehr als 30 Saunen, Thermalbecken mit Vilbeler Heilwasser, einer spektakulären Rutschenanlage ausgestattet sein würde. Außerdem würde in diesem Zusammenhang das von vielen Vilbelern langersehnte kommunale Hallenbad mit acht Bahnen fertiggestellt. Es folgte Stillstand: Offene Fragen beim Brandschutz, wenig öffentliche Kommunikation. Es wurde still rund um das ursprünglich auf 200 Millionen Euro bezifferte Projekt.

Statement kommt drei Wochen zu spät

Bis Erster Stadtrat und Kämmerer Bastian Zander (CDU) zwei Wochen vor Weihnachten 2022 in der Stadtverordnetenversammlung ankündigte, die Wund-Gruppe werde noch in 2022 ein Statement abgeben. Auch darauf warteten viele vergebens. Gestern Abend gab die Gruppe dann in einer Pressemitteilung bekannt, dass die aktualisierten Pläne jetzt eingereicht seien. Darin heißt es: »Das Thema Nachhaltigkeit und Energie hat die Thermengruppe Josef Wund noch einmal etwas Zeit gekostet, denn Nachhaltigkeit wird auch bei diesem Bauprojekt eine zentrale Rolle spielen.« Die eingereichten Pläne würden auch die Möglichkeit vorsehen, neben Photovoltaik und anderen erneuerbaren Energiequellen auch Erdwärme als nachhaltige Energiequelle zu nutzen. Der für das Projekt verantwortliche Architekt Peter Häusler hatte aber auch das bereits im Januar 2021 erläutert und erklärt, dass die Wund-Gruppe die Mega-Therme nämlich zur LEED-Platinum-Zertifizierung anmelden wolle. Sprich: Die höchste Umweltkategorie solle unter anderem mit recyclingfähigen Baustoffen, Solardächern und E-Lade-Stationen erreicht werden. Das greift die Wund-Gruppe jetzt nochmal auf. Dank einer Kreislauftechnik sei der Wasserverbrauch pro Gast bereits extrem niedrig. »Die eingereichten Pläne sehen nun Umkehrosmosesysteme vor, die den Verbrauch noch weiter senken werden.« Die branchenweit führende Arbeit der Therme Group sei deshalb erst kürzlich ausgezeichnet worden, heißt es in der Mitteilung vom Montagabend..

Photovoltaik und Brandschutz

Weiter gibt die Wund-Gruppe bekannt: »Die eingereichten Pläne sehen auch die Möglichkeit vor, neben Photovoltaik und anderen erneuerbaren Energiequellen auch Erdwärme als nachhaltige Energiequelle zu nutzen. Der eingereichte Entwurf sieht auch leistungsfähigeres Isolierglas vor, dass den CO2-Fußabdruck weiter verringern wird.« Das wohl wichtigste folgt in der am Abend veröffentlichen Mitteilung wohl zum Schluss: »Auch die hohe Komplexität zum Thema Brandschutz wurde in dem Zusammenhang vertieft bearbeitet und wird entsprechend den neusten Standards und Anforderungen in den neuen Pläne umgesetzt.«

Edelfried Balle, CEO der Thermengruppe Josef Wund, kommentierte: »Die Therme in Bad Vilbel liegt uns weiter sehr am Herzen. Wir haben in den letzten zwei Jahren die Gelegenheit genutzt, das Projekt stetig zu verbessern und die neuesten Technologien zu berücksichtigen sowie das Energiemanagement zu überarbeiten. Auch das Design unseres Bad Vilbeler Projekts wurde aktualisiert, um ein noch nachhaltigeres, ansprechenderes und zugänglicheres Erlebnis mit tiefgreifenden Vorteilen für Gesundheit und Wohlbefinden für alle zu schaffen. Wir werden auch weiterhin mit der örtlichen Gemeinschaft zusammenarbeiten, während wir mit der Gestaltung und Entwicklung fortfahren.«

Der Bürgermeister Bad Vilbels, Sebastian Wysocki, der in der FAZ einen möglichen Spatenstich für Ende diesen oder Anfang des kommenden Jahres ins Spiel gebracht hatte, betont: »Es ist für alle Beteiligte gut, dass die Bauanträge nun abgegeben wurden und dieses Projekt damit weiter vorankommt. Wir freuen uns über die nachhaltigen Pläne und darüber, dass mit dem Bau der Therme auch der Bau des Kommunalbades verwirklicht wird, womit Bad Vilbel wieder ein Hallenbad erhalten wird.«

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