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Aktionstag »come together« mit einem »ganz tollen Programm«

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(gäd). »come together«, so lautete am Montag beim Hessentag in Stadtallendorf das Motto eines Aktionstages, der die Integration von behinderten Menschen sowie die Überwindung von Berührungsängsten zum Ziel hatte.

(gäd). »come together«, so lautete am Montag beim Hessentag in Stadtallendorf das Motto eines Aktionstages, der die Integration von behinderten Menschen sowie die Überwindung von Berührungsängsten zum Ziel hatte.

Zu diesem Zweck hatten sich die Lebenshilfe, die hessische Polizei sowie Bundeswehr, Bundespolizei und die Landesarbeitsgemeinschaft Hessen-Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen zusammengetan und ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Dabei sollte vor allen Dingen die Solidarität zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen betont und weiter gefördert werden. Eröffnet wurde der Aktionstag von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und vom hessischen Sozialminister Jürgen Banzer.

»Das ist ein ganz tolles Programm«, zollte Banzer den Veranstaltern im gut gefüllten Polizei-Bistro Respekt. Er lobte zudem die Idee, die Anliegen und die Leistungen behinderter Menschen an diesem Tag in den Mittelpunkt zu stellen. Bundesfamilienministerin Schröder ergänzte, dass durch das Zusammenkommen von behinderten und nicht behinderten Menschen beide Seiten profitieren würden.

Neben dem Polizei-Bistro waren der Platz der Bundeswehr und Stand der Bundespolizei Schauplätze des Aktionstages. So gab es beispielsweise integrative Stadtrallyes für Schülergruppen, einen Rollstuhl- und Sinnesparcours, Rockmusik, Tanzeinlagen, Sportdarbietungen und eine Talkrunde.

Im Polizei-Bistro machte nach den Grußworten der Ehrengäste die Tanzgruppe der Baunataler Werkstätten den Anfang, die in bunten Kostümen und zu flotten Rhythmen auch die Gäste aus Wiesbaden und Berlin zum Mitklatschen animieren konnte. Im Außenbereich präsentierten sich unter anderem die Judoka der Behinderten- und Rehabilitationssportabteilung des Buso-Clubs aus Mühlheim am Main. Schnell hatte sich rund um die Sportler eine Traube von Besuchern gebildet, die die Vorführung mit viel Applaus bedachten. Beteiligt am Programm war unter anderem auch die Albert-Schweitzer-Schule Gießen mit einem Auftritt.

Musikkabarett gab es auch bei »come togeher«: René van Roll hatte sein Programm »Der will nur spielen« im Gepäck und erzählte von persönlichen Erlebnissen, Wünschen und Hoffnungen als Rollstuhlfahrer. Zahlreiche Institutionen präsentierten sich mit Infoständen, Menschen mit und ohne Behinderung kamen miteinander ins Gespräch und erfreuten sich gemeinsam an dem abwechslungsreichen Programm. Die Bundespolizei hatte ihre Diensthundevorführung behindertengerecht aufbereitet, es gab Blindenfußball, ein Hörquiz und dazu Rock und Pop.

Polizei, Lebenshilfe und die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe haben bereits in der Vergangenheit auf dem Hessentag eine gemeinsame Aktion durchgeführt. In diesem Jahr waren erstmals Bundeswehr und Bundespolizei mit von der Partie.

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