Abschluss der »Panama Papers«

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Wiesbaden - Durch die Auswertung der »Panama Papers« konnten bundesweit über 38,4 Millionen Euro an Steuermehreinnahmen erzielt werden. Über die strafrechtliche Verfolgung der Fälle seien zusätzlich über 19 Millionen Euro in die öffentlichen Kassen geflossen, erklärte Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) in Wiesbaden zum Abschluss der Auswertung der »Panama Papers«.

In bundesweit rund 155 Fällen seien Steuerstrafverfahren eingeleitet oder bereits laufende Verfahren durch neu gewonnene Erkenntnisse unterstützt worden.

An das Ausland abgegebene Datensätze führten nach Angaben des Finanzministers bislang zu steuerlichen Mehreinnahmen von etwa 14,5 Millionen Euro. Durch die strafrechtliche Verfolgung seien nochmals etwa 100 000 Euro dazugekommen. In Summe belaufe sich das nachweislich zentral erfasste Mehrergebnis damit auf aktuell rund 72 Millionen Euro. Bei den »Panama Papers« geht es um Dokumente über Finanzgeschäfte von Privatpersonen oder Unternehmen über Briefkastenfirmen in Steueroasen. Darunter befinden sich auch Politiker, Prominente und Konzerne. Die hessische Steuerverwaltung hatte zusammen mit dem BKA die Auswertung federführend für die anderen Bundesländer übernommen. dpa

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