41-Jähriger gesteht

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Frankfurt- Mit einem Geständnis des Angeklagten hat in Frankfurt ein Prozess um eine größere Cannabis-Indoorplantage begonnen. Der 41 Jahre alte Mann räumte gestern vor dem Landgericht ein, zwischen Januar und November 2017 für die Anlage in einer Lagerhalle in Kelkheim im Main-Taunus-Kreis mitverantwortlich gewesen zu sein. Die Polizei hatte aus dem Keller der Halle im November 2017 rund 65 Kilogramm Marihuana sowie knapp 1500 Pflanzen geholt. Die Betreiber waren aufgefallen, nachdem man bereits im Freien den intensiven Geruch der Pflanzen wahrnehmen konnte und die Stromrechnung durch den Dauereinsatz von Wärmelampen in exorbitante Höhen stieg. Fünf weitere Mittäter waren bereits Mitte 2018 vom Landgericht Frankfurt zu Haftstrafen von bis zu vier Jahren verurteilt worden. Im damaligen Prozess wurde auch der 41-Jährige als Mitbetreiber der Plantage bekannt. Vor Gericht sagte er, beim Betrieb der Plantage mitgewirkt zu haben. Der zweite Anklagepunkt, der Aufbau einer weiteren Plantage in Sinn (Lahn-Dill-Kreis), wurde fallengelassen, nachdem durch das schnelle Eingreifen der Polizei noch keine einzige Cannabispflanze zu wachsen begonnen hatte. dpa

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