40-Jähriger durch Schuss lebensgefährlich verletzt

Gießen (P). An der Shell-Tankstelle in der Marburger Straße ist ein 40-jähriger Mann am Donnerstagabend durch einen Schuss lebensbedrohlich verletzt worden. Den mutmaßlichen Schützen nahm die Polizei kurze Zeit später fest. Die Ermittlungen dauern an.

Laut derzeitigem Stand dürfte ein aktueller familiärer Konflikt zwischen den beteiligten Personen dazu geführt haben, dass es zu der Auseinandersetzung kam, in deren Verlauf einer auf den anderen schoss. Der 45-jährige mutmaßliche Schütze aus Gießen hatte gegen 18 Uhr im Vorbeifahren den Pkw des 40-Jährigen aus Köln auf dem Gelände einer Tankstelle am Ende der Marburger Straße erkannt und war ausgestiegen. Im Verlauf der Auseinandersetzung kam es zum Schuss in den Brustbereich des 40-jährigen Kölners.

Beide Männer fuhren anschließend noch mit ihren Pkw davon. Zeugen meldeten den Vorfall der Polizei. Im Bereich des Burgenringes ließ der Verletzte sein Fahrzeug stehen und lief zu Fuß weiter. Von Anwohnern erhielt die Polizei Hinweise auf den dort laufenden verletzten Mann. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und einer Operation unterzogen. Der 45-Jährige aus Gießen stellte sich kurze Zeit später den Fahndungskräften der Polizei. Er räumte den Sachverhalt ein. Bei ihm wurde zudem die Kleinkaliberpistole gefunden, die er zwischenzeitlich weggeworfen hatte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Gießener am heutigen Freitag dem Haftrichter überführt.

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