Zwei Vorschläge

  • Daniel Beise
    VonDaniel Beise
    schließen

Gießen (bei). Im Präsidium der Justus-Liebig-Universität stehen Personalveränderungen an, wodurch erstmals in der über 400-jährigen Geschichte der Uni in der Führungsriege Männer in der Unterzahl sein könnten. Im Rahmen der Senatssitzung am Mittwoch hat JLU-Präsident Prof. Joybrato Mukherjee zwei Vorschläge für die neuen Mitglieder verkündet, die Ende Juni gewählt werden.

Zum einen Prof. Katharina Lorenz aus der Klassischen Archäologie als Vizepräsidentin für Studium und Lehre. Derzeit hat Verena Dolle das Amt inne, Professorin für Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft. Zum anderen hat Mukherjee Katja Fiehler als Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung vorgeschlagen, sie besetzt seit März 2020 den Lehrstuhl für Experimentelle Psychologie. Mit dann drei Frauen und zwei Männern würde sich das Präsidium auch dem hohen Frauenanteil (zwei Drittel) unter den Studierenden angleichen.

Außerdem berichtete das Präsidium über mögliche Lockerungen, wenn in Hessen die Bundesnotbremse nicht mehr greift. Vor allem wolle Vizepräsidentin Dolle Erstsemestern im Oktober den Besuch auf dem Campus ermöglichen - stets abhängig von den Corona-Infektionszahlen. Trotz sinkender Inzidenzen bereitet die Uni überdies die Hochschulinformationstage im Januar derzeit noch digital vor, plant aber einen Tag vor Ort mit Führungen, Laborversuchen und Vorlesungen ein, falls das vertretbar ist. Nicht zuletzt informierte Mukherjee über die Kosten des Cyberangriffs Ende 2019: Die JLU musste dafür 1,7 Millionen Euro aus eigenen Mitteln aufwenden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare