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Tolles Ambiente am Lahnufer. FOTO: PM

Zufrieden mit Resonanz

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Gießen(mac). Christian Trageser, der Macher des Gießener "Winterzaubers an der Lahn" ist sich sicher: "Unsere Veranstaltung war eine Bereicherung für die Stadt." An insgesamt 20 Tagen hat Trageser zwischen 12. Dezember und 5. Januar eigenen Angaben zufolge zwischen 12 000 und 15 000 Besucher zum ersten Mal zum Glühweintrinken an das Lahnufer gelockt, während in der Innenstadt der traditionelle Weihnachtsmarkt der Gießen Marketing GmbH lief. Der Organisator gibt aber auch zu: "Wir haben mit mehr Besuchern kalkuliert."

Aufgrund des Wetters sei der ganz große Ansturm ausgeblieben. Die ersten acht Öffnungstage seien komplett verregnet gewesen. Der durchnässte Boden habe das Team schon beim Aufbau, aber auch darüber hinaus vor Probleme gestellt. "Das macht es im Moment auch schwer, schon ein Fazit zu ziehen." Trotz hoher Gesamtkosten im mittleren fünfstelligen Bereich für die Veranstaltung sei er "im Großen und Ganzen aber sehr zufrieden mit der Resonanz." Besonders die Alm-Hütte sei ein Besuchermagnet gewesen. Falls die Analyse vonseiten der Stadt auch positiv verlaufe, stünde einer Neuauflage im nächsten Winter jedenfalls nichts im Wege.

Das Feedback der Besucher auf die Veranstaltung und das Ambiente am Lahnufer sei zu "80 bis 90 Prozent positiv" gewesen. Dennoch plane er schon jetzt kleinere Veränderungen. "Wir würden beim nächsten Mal sicher mehr überdachte Plätze im Winterdorf vorhalten und möglicherweise nur von Donnerstag bis Sonntag, dafür aber schon früher im Dezember öffnen", sagt Trageser.

Man habe auch bemerkt, dass "die Luft nach Weihnachten etwas raus" gewesen sei. Auch für Glühweintassen, die von den Besuchern gekauft werden und mit nach Hause genommen werden mussten, kündigte Trageser eine andere Lösung an. "Wenn es Kritik gab, dann häufig wegen der Tassen. Da müssen wir nach- bessern."

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