Zonta feiert 25-Jähriges

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Gießen (hin). Mit dem Auftritt der Queenz of Piano hat sich der Zonta Club Burg Staufenberg/Gießen ein schönes Geburtstagsgeschenk gemacht. Am Sonntag feierte er mit Gästen aus nah und fern sein 25-jähriges Bestehen. Vizepräsidentin Uschi Herrmann begrüßte die Anwesenden, unter ihnen Schirmherrin Ursula Bouffier und Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz. Gründungspräsidentin Prof. Angelika Menne-Haritz war aus Berlin angereist. Der Erlös aus der Veranstaltung geht an "Junge Frauen in Not" beim Sozialdienst katholischer Frauen in Gießen und an ein Projekt von Zonta International in Madagaskar "Let Us Learn Madagascar".

Gießen (hin). Mit dem Auftritt der Queenz of Piano hat sich der Zonta Club Burg Staufenberg/Gießen ein schönes Geburtstagsgeschenk gemacht. Am Sonntag feierte er mit Gästen aus nah und fern sein 25-jähriges Bestehen. Vizepräsidentin Uschi Herrmann begrüßte die Anwesenden, unter ihnen Schirmherrin Ursula Bouffier und Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz. Gründungspräsidentin Prof. Angelika Menne-Haritz war aus Berlin angereist. Der Erlös aus der Veranstaltung geht an "Junge Frauen in Not" beim Sozialdienst katholischer Frauen in Gießen und an ein Projekt von Zonta International in Madagaskar "Let Us Learn Madagascar".

Schirmherrin Bouffier erinnerte an die Gründung des Clubs im Jahr 1992, als 24 Frauen aus Gießen und Marburg sich dem Motto "Frauen für Frauen weltweit" verschrieben. Seither hat eine Vielzahl von Aktionen dazu beigetragen, die Situation von Frauen in rechtlicher, politischer, wirtschaftlicher und beruflicher Weise zu verbessern. Bouffier sprach von einem Spendenaufkommen von einer Viertel Million Euro.

Zonta International wurde 1919 in den USA gegründet. Burg Staufenberg/Gießen ist einer von 1200 lokalen Klubs in mehr als 60 Ländern. Bouffier rief dazu auf, sich einzumischen. "Wir brauchen starke Frauen – und in Gießen haben wir sie," sagte Bouffier. OB Grabe-Bolz hob hervor, dass lokales Handeln globales Denken nicht ausschließt. Frauen seien bekannt für ihre Ausdauer und einen langen Atem. Genau diese Eigenschaften sind nötig, um Dinge zu bewirken, erklärte die Oberbürgermeisterin. Sie dankte für das ehrenamtliche Engagement der Zonta-Frauen und die Bereicherung des kulturellen Lebens. Der Zonta Club Burg Staufenberg/Gießen wirke im besten Sinne grenzüberschreitend, so die OB.

Governor Dietlind Stürz (Zonta District 28) beschrieb die Verzweigung des Districts mit Exklaven in Prag und Istanbul. Sie erinnerte an die Begegnung mit Frauen aus anderen Ländern und Kulturen. 25 Jahre Zonta Club Burg Staufenberg/Gießen, das bedeute 25 Jahre Kopfzerbrechen, Spenden sammeln, Netzwerke bilden. Der Lohn dafür sei das befriedigende Gefühl, Hilfe geleistet und zu einem erträglicheren Leben beigetragen zu haben. Governor Stürz betonte die Unterstützung der Istanbul Convention, ein Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. Das Abkommen sei im Juni 2017 von Deutschland ratifiziert worden.

"Frauen für Frauen weltweit"

Mit Charme und Humor sorgten die Queenz of Piano, Jennifer Rüth und Anne Folger, für einen furiosen Ausklang der Geburtstagsfeier. Mit ihrem Konzertprogramm "Verspielt" sind sie derzeit deutschlandweit unterwegs – und "verspielt" gab denn auch eine Vorstellung von dem, was die Gäste erwartete. So wechselten klassische Elemente mit Filmmusik, vermischten sich Blues und traditionell europäische Klänge. In der Musik gibt es keine Integrationsprobleme, versicherten die Musikerinnen. Sie spielten mit ihren Instrumenten. Das Piano wurde zum Saiteninstrument, selbst einer "Wanze" entlockten sie Töne. Akrobatische Einlagen bewiesen die Fitness der Pianistinnen auch jenseits ihrer eigentlichen Profession.

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