Ziel: Dialog fördern

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Gießen(ots). Unter dem Titel "Migration - Chancen und Herausforderungen" hatte das Polizeipräsidium Mittelhessen erstmalig zu einem Migrationsforum in die Ferniestraße nach Gießen eingeladen. Polizeipräsident Bernd Paul begrüßte dazu mehr als 100 Gäste aus Politik, Zivilgesellschaft sowie Sicherheitsbehörden.

Paul betonte, wie wichtig solche Veranstaltungen für die Zusammenarbeit zwischen Institutionen und Einrichtungen sei. "Es ist uns ein bedeutsames Anliegen, dem Thema Migration mithilfe dieser Fachtagung eine angemessene Plattform zu bieten. Die Fachtagung dient auch dazu, ein Verständnis zwischen allen Beteiligten zu schaffen und das Netzwerken zu verbessern", sagte Paul. Anschließend übergab er das Mikrofon an Bianca Steinhilber vom Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam, die als Moderatorin durch die Veranstaltung führte.

Unter den Gästen befanden sich der schweizer Generalkonsul Dr. Hammer, der serbische Generalkonsul Radovanovic, der stellvertretende argentinische Generalkonsul Morell und Dr. Christoph Ullrich vom Regierungspräsidium Gießen. Zudem waren der Bischof der Syrisch-Orthodoxen Kirche der Erzdiözese Deutschland und der Bischof der Koptisch-Orthodoxen Kirche bei der Tagung dabei, ebenso wie mehrere leitende Oberstaatsanwälte, Kommunalpolitiker, Vertreter der jüdischen und islamischen Konfessionen und ranghohe Vertreter internationaler Organisationen.

Die Idee der Veranstaltung bestand darin, das Migrationsforum als Plattform für den Dialog zwischen den betroffenen Menschen, Institutionen und Behörden im Zusammenhang mit Migration, Asyl und Integration zu nutzen, um Verständnis und Zusammenarbeit zu fördern. Neben der Migrationsgeschichte und den persönlichen Erfahrungen wurden auch die aktuellen Herausforderungen für involvierte Behörden beleuchtet und in einen historischen und vergleichenden Kontext eingeordnet.

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