Ziel: Abbrüche verhindern

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Um Auszubildenden im Handwerk eine erfolgreiche Ausbildung zu ermöglichen, kooperiert die Kreishandwerkerschaft Gießen seit 2010 mit dem Landesprogramm QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule). QuABB bietet ein umfassendes Beratungsangebot, das Jugendliche bei Problemen im Betrieb, in der Berufsschule und im privaten Umfeld unterstützt. Seit Juni 2017 nutzt die Kreishandwerkerschaft auch das Zwischenprüfungsergebnis aus dem Frühwarnsystem des Programms, mit dem sichergestellt werden soll, dass Jugendliche sich rechtzeitig Unterstützung holen, wenn es in der Ausbildung hakt.

Um Auszubildenden im Handwerk eine erfolgreiche Ausbildung zu ermöglichen, kooperiert die Kreishandwerkerschaft Gießen seit 2010 mit dem Landesprogramm QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule). QuABB bietet ein umfassendes Beratungsangebot, das Jugendliche bei Problemen im Betrieb, in der Berufsschule und im privaten Umfeld unterstützt. Seit Juni 2017 nutzt die Kreishandwerkerschaft auch das Zwischenprüfungsergebnis aus dem Frühwarnsystem des Programms, mit dem sichergestellt werden soll, dass Jugendliche sich rechtzeitig Unterstützung holen, wenn es in der Ausbildung hakt.

Mit dem "Meldesystem Zwischenprüfungsergebnis" greift die Kreishandwerkerschaft Gießen auf ein bewährtes Instrument aus dem Programm QuABB zurück. Alle Auszubildenden, deren Punktzahl in der Zwischenprüfung mindestens 50 Prozent unter dem Durchschnitt in Hessen liegt, werden von der Kreishandwerkerschaft in einem Brief darüber informiert, dass mit den erbrachten Leistungen das Bestehen der Abschlussprüfung gefährdet ist. Der Brief enthält außerdem Hinweise auf die ausbildungsbegleitenden Hilfen und auf QuABB als zwei Maßnahmen, die Jugendliche bei der Vorbereitung auf die Abschlussprüfung beziehungsweise bei Problemen in der Ausbildung unterstützen können.

Schon jetzt sind durch die Aktion der Kreishandwerkerschaft zehn Jugendliche auf QuABB zugegangen.

"Das Frühwarnsystem der QuABB ist ein sinnvoller Baustein, um Auszubildenden mit bestehenden Defiziten während der dualen Ausbildung rechtzeitig Hilfestellungen zu gewähren. Wir freuen uns, mit dieser Kooperation jungen Menschen bei Problemen in der Ausbildung zu helfen und durch eine fachkundige Beratung einen möglichen Ausbildungsabbruch zu verhindern", sagt Björn Hendrischke, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Gießen. Seit Sommer 2015 gelang es den Ausbildungsbegleitern Jan Tillmanns und Anina Ladberg, 360 Auszubildende in 1870 Beratungsgesprächen und Coachings zu unterstützen.

Die hessische Landesregierung beabsichtigt mit dem Programm QuABB, die Quote der faktischen Ausbildungsabbrüche in Hessen zu senken – ein Beitrag zur langfristigen Fachkräftesicherung. Die Ausbildungsbegleitung an den QuABB-Standorten wird von der Koordinierungsstelle beim Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik begleitet und unterstützt. QuABB wird gefördert aus Mitteln der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds und des Landes Hessen.

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