Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Stadtverordnetenvorsteher Frank Schmidt legen einen Kranz am Gedenkstein vor dem Stadtkirchenturm nieder. FOTO: CSK
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Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Stadtverordnetenvorsteher Frank Schmidt legen einen Kranz am Gedenkstein vor dem Stadtkirchenturm nieder. FOTO: CSK

"Zerstörung begann nicht 1944"

  • vonChristian Schneebeck
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Gießen(csk). Die zwei Jahreszahlen gehören zusammen. "Unsere Stadt ist nicht erst 1944 zerstört worden. Ihre Zerstörung begann schon 1933", sagte Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz am Sonntagabend bei der Gedenkstunde für den schweren Luftangriff auf Gießen im Zweiten Weltkrieg.

Am 6. Dezember 1944 hatten britische Bomber weite Teile der Innenstadt in Trümmer gelegt. Grabe-Bolz erinnerte auch an die deutschen Kriegsverbrechen sowie an die 1933 einsetzende Verfolgung von Juden und politischen Gegnern.

Bei einer szenischen Lesung präsentierte Mirjam Sommer Passagen aus zivilen Zeitzeugenberichten, während Sebastian Songin im Kontrast dazu Zitate aus NS-Propaganda vortrug. Nach der Gedenkstunde legten Grabe-Bolz und Stadtverordnetenvorsteher Frank Schmidt einen Kranz am Gedenkstein vor dem Stadtkirchenturm nieder.

Einen ausführlichen Bericht über die sonntägliche Gedenkveranstaltung finden Sie in der morgigen Ausgabe,

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