Wohnbau tritt Kodex bei

Gießen(pm). Die Sommerfachreise des Verbands der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft (VdW Südwest) hat Station in Gießen gemacht. Die Delegation besuchte drei Hochhäuser, die nach Passivhausstandard energetisch saniert wurden sowie einen Neubau der Gießener Wohnbau.

"Allein für die energetischen Sanierungen von Mietwohnungen sind staatliche Zuschüsse von bis zu 14 Milliarden Euro jährlich nötig, um die Klimaziele zu erreichen. Wir brauchen eine zielgerichtete Förderung, damit Klimaschutz nicht auf Kosten von bezahlbarem Wohnen geht", sagte GdW-Präsident Axel Gedaschko. Deswegen haben man Werte auf modernste energetische Sanierung, altersgerechtes Wohnen, attraktive Stadt- und Quartiersentwicklung zu langfristig leistbaren Mieten, ohne Spekulation und Eigenbedarfskündigung im Kodex der VdW niedergelegt.

Auch die Wohnbau Gießen ist dem Kodex beigetreten. Die Wohnbau stehe vor großen Herausforderungen, um die Balance zwischen bezahlbarem Wohnraum und der Einhaltung der Klimaziele zu halten, heißt es in einer Mitteilung. Bis 2035 will Gießen die Klimaziele erreichen.

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