Winter, Musik und Wonderland

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Gießen (sis). "Jedes Kind muss zu seinem Recht kommen", beschrieb Maren Müller-Erichsen die Wichtigkeit von Inklusion. Vor fast 20 Jahren hat sie die Sophie-Scholl-Schule gegründet. "Es war nicht leicht, doch heute unterrichten wir 550 Kinder in einer zehnjährigen inklusiven Gesamtschule in freier Trägerschaft", erklärte sie. Zu Gunsten der Kinder- und Jugendarbeit bei der Lebenshilfe Gießen sowie des Deutsch-Amerikanischen Clubs wurde am Freitagabend im Forum der Volksbankfiliale ein Benefizkonzert veranstaltet. Unter dem Motto "Winter Music Wonderland – Amerikanische und Internationale Weihnachtsmelodien" traten der Chor Cantamus Gießen (Leitung Axel Pfeiffer), Voice Factory Holzheim (Matthias Hampel), das Blasorchester Holzheim, die Solistin Aayana Batô, Klangfarben Gießen (Jean Kleeb) sowie Ingi Fett mit ihrer Tochter Lilli auf und bereiteten vor ausverkauftem Haus ein stimmungsvolles Konzert.

Gießen (sis). "Jedes Kind muss zu seinem Recht kommen", beschrieb Maren Müller-Erichsen die Wichtigkeit von Inklusion. Vor fast 20 Jahren hat sie die Sophie-Scholl-Schule gegründet. "Es war nicht leicht, doch heute unterrichten wir 550 Kinder in einer zehnjährigen inklusiven Gesamtschule in freier Trägerschaft", erklärte sie. Zu Gunsten der Kinder- und Jugendarbeit bei der Lebenshilfe Gießen sowie des Deutsch-Amerikanischen Clubs wurde am Freitagabend im Forum der Volksbankfiliale ein Benefizkonzert veranstaltet. Unter dem Motto "Winter Music Wonderland – Amerikanische und Internationale Weihnachtsmelodien" traten der Chor Cantamus Gießen (Leitung Axel Pfeiffer), Voice Factory Holzheim (Matthias Hampel), das Blasorchester Holzheim, die Solistin Aayana Batô, Klangfarben Gießen (Jean Kleeb) sowie Ingi Fett mit ihrer Tochter Lilli auf und bereiteten vor ausverkauftem Haus ein stimmungsvolles Konzert.

"Die Brücke, sie verbindet Menschen, auch beim Lernen. Behinderte und nichtbehinderte Menschen lernen gemeinsam. Das ist gelebte Inklusion", lobte als Schirmherrin Landrätin Anita Schneider. Bereits zum dritten Mal richtete die "Brücke" ein Benefizkonzert aus. Die Mitglieder des Vereins sorgen dafür, dass sich Deutsche und Amerikaner besser verstehen. In diesem Jahr kommt der Erlös der "Brückenbauer" der Lebenshilfe zugute, sowie dem VDAC.

Den musikalischen Auftakt machte das Blasorchester Holzheim. Dirigent Peppmöller führte sein Ensemble souverän durch die Titel "Winter Wonderland", "Little Drummer Boy" und "Highland Cathedral". Solistin Aayana Batô überzeugte dabei mit starker Ausstrahlung. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Formation "Voice Factory" der populären Chormusik verschrieben. Chorleiter Hampel hatte ein abwechslungsreiches Programm einstudiert. Neben "You raise me up" erklangen Klassiker wie "Somebody’s Knocking" und "Lord of the Dance". Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Cantamus. Der Chor sorgt seit Jahren für "Chorfurore" wie es Moderatorin Petra Bottmann beschrieb. Sehr andächtig erklang "Sehet, welch eine Liebe" nach Albert Becker, während sich die Sänger an drei Wänden des Forums aufgestellt hatten. Es folgte die weihnachtliche Komposition "O magnum mysterium" nach dem Neuseeländer Chris Artley. Hier hätte man Stecknadeln fallen hören können.Auch die Klangfarben machten ihrem guten Ruf alle Ehre und sangen "Ubi Caritas" und "Estrela de Natal". Für leichte Unterhaltung sorgte am Ende Ingi Fett, gemeinsam mit ihrer Tochter Lilli, die bei einem Titel aus dem Film "Polarexpress" überzeugte. Das Finale mit allen Akteuren zu Michael Jacksons "We are the world" bildete den feierlichen Abschluss einer gelungenen Veranstaltung.

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