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Die Klasse »Praxis und Schule« mit ihren Fachlehrern und Revierförster Jens Sennstock.

Willy-Brandt-Schüler im Stadtwald am Werk

  • VonConstantin Hoppe
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Gießen (con). Waldwege pflegen, Bäume pflanzen und Biotope wiederherstellen: In den vergangenen Wochen waren Schüler der Willy-Brandt-Schule zu zwölf Arbeitseinsätzen im Gießener Stadtwald unterwegs. Mit ihren Lehrern Lutz Masson, Benjamin Becker und Lena Colette schritten die Schüler aus der Klasse »Praxis und Schule« (»PuSch«) zur Tat.

So pflanzte die Klasse in Kooperation mit Hessen Forst und Revierförster Jörg Sennstock mehrere hundert Eichen im Staatswald Schiffenberg, pflegte Jungwuchs an Birken, Ahorn und Lärchen und befreite Waldwege von Bewuchs. Auch waren die Schüler an einem Biotop im Wald im Einsatz und beseitigten hier unerwünschten Bewuchs, sodass der Erdwall eine Heimstätte für Kriechtiere bleibt.

Die mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderte Maßnahme »PuSch« soll dazu beitragen, dass weniger Jugendliche vorzeitig die Schule verlassen und mehr Schüler einen Hauptschulabschluss erlangen. Die sozialpädagogische Begleitung unterstützt und ergänzt diesen Prozess mit dem Ziel, möglichst viele Jugendliche im Anschluss an dieses Schuljahr in die Berufs- und Arbeitswelt zu vermitteln.

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