Uni will härteste Corona-Folgen abfedern

  • Karen Werner
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Gießen(kw). Die Justus-Liebig-Universität will das bevorstehende "ungewöhnliche Semester" mit "mit Verantwortung, Vertrauen und Transparenz" gestalten. Alle 35 000 Mitglieder der Hochschule könnten gemeinsam zur Bewältigung der Corona-Krise beitragen. Das sagt JLU-Präsident Prof. Joybrato Mukherjee in einer Videobotschaft im Internet.

Einerseits gelte es Infektionen zu vermeiden durch möglichst wenig Mobilität und persönliche Begegnungen. Andererseits wolle die Uni den Basisbetrieb sichern. Deshalb setze man in den nächsten Wochen vor allem auf digitale Kommunikation. Möglicherweise könne man ab Ende Mai schrittweise zur Präsenzlehre zurückkehren.

Falls nötig, könnte man "die Vorlesungszeit ein wenig nach hinten strecken". Denkbar sei auch, Lehrinhalte in Blockformaten nachzuholen. Dabei könne man den "Puffer" nutzen, der durch die Verschiebung des nächsten Wintersemesters entsteht. Es beginnt erst Anfang November, zwei Wochen später als üblich.

Mukherjee will sich dafür einsetzen, "dass die allergrößten Härten abgefedert werden", etwa indem Arbeitsverträge per Gesetz pauschal um das "Ausnahmesemester" verlängert werden. Er erinnert daran, dass die JLU wegen des Cyberangriffs vom 8. Dezember bereits ein "turbulentes Wintersemester" hinter sich hat. Auch das habe man gemeinsam bewältigt. Dafür danke das Präsidium allen Beteiligten.

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