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Wilhelm Schomber

Wilhelm Schomber feierte den 90.

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Gießen-Wieseck(hf). Das Licht der Welt erblickte Wilhelm Schomber vor 90 Jahren in Beuern. Mit zwölf Jahren kam er ins Internat der Friedberger Burg; eine harte Zeit. Nach Kriegsende wechselte er auf das Alte Realgymnasium in Gießen, wo er 1952 sein Abitur machte. Es folgte ein Studium am Pädagogischen Institut in Weilburg. 1957 erhielt er eine Stelle an der Friedrich-Ebert-Schule in Wieseck, wo er 33 Jahre lang Lehrer für Musik und Mathematik blieb. 1990 trat er in den Ruhestand.

1956 heiratete er, 1960 und 1964 wurden Sohn und Tochter geboren. 1966 baute die Familie ein schmuckes Eigenheim im Spitzwegring. Seine Enkelin ist sein ganzer Stolz.

Neben Familie und Beruf bestimmte die Musik sein Leben, und ermöglichte ihm unzählige Konzertreisen in der ganzen Welt. 1958 wurde er Chorleiter des Männer- und des gemischten Chores der Sängervereinigung Wieseck - eine Tätigkeit, die er bis 1998 ausführte. Darüber hinaus leitete er 20 Jahre lang den Chor der Volksbank und 31 Jahre lang das Kaffeehaus Ensemble.

Und weil so ein Multitalent damit noch nicht ausgelastet ist, absolvierte er zusätzlich eine Sportfischerprüfung, eine Jägerprüfung, und zahlreiche Fortbildungsseminare im In- und Ausland.

"Die vielen Aktivitäten und der früher ständige Umgang mit jungen Leuten haben mich fit gehalten", wie er sagt.

In so einem aktiven Leben entstehen viele Freundschaften. Und so fanden sich zur Feier des 90. viele Bekannte, Freunde und Verwandte im Lollarer Mühlenhof ein. Für Stadt und Land überbrachte OB Dietlind Grabe-Bolz Glückwünsche, für die Thomasgemeinde Pfarrer Tim Fink. FOTO: HF

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