Der in Gießen aufgewachsene Frank Scheffler ist Kantor und Organist an der Dankeskirche in Bad Nauheim. FOTO: PM
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Der in Gießen aufgewachsene Frank Scheffler ist Kantor und Organist an der Dankeskirche in Bad Nauheim. FOTO: PM

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Gießen(pm). Mit dem 44. Mittwochskonzert in der Bonifatiuskirche am heutigen 7. Oktober wird die etablierte und hochrangige Konzertreihe fortgesetzt, wenn auch mit den Einschränkungen dieser besonderen Zeit. Da sich weiterhin jeweils nur 50 Personen gleichzeitig in der Bonifatiuskirche aufhalten dürfen, wird das Konzert zweimal nacheinander geboten: um 18.30 Uhr und um 19.30 Uhr.

"Feuer und Wasser"

Eine Anmeldung zu den Konzerten ist empfehlenswert und erfolgt über die Homepage www.bonifatius-giessen.de. Mit der Registrierung auf der Website ist eine Teilnahme am Konzert gesichert. Nur wenn dann noch Plätze frei sein sollten, können an Konzertbesucher ohne Anmeldung weitere Plätze vergeben werden. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Eule-Orgel wird gebeten.

Frank Scheffler bezeichnet sein Konzert in der Bonfatiuskirche als "Feuer und Wasser". Der Titel bezieht sich auf die beiden Werke Feuerwerksmusik von G. F. Händel in Bearbeitung für Orgel von Frank Scheffler und Fantasie und Fuge über den Choral "Ad nos, ad salutarem undam" von Franz Liszt.

Scheffler, geboren in Gießen, studierte an der Musikhochschule in Stuttgart Kirchenmusik sowie an der Musikhochschule Frankfurt Konzertfach Orgel und künstlerische Ausbildung Dirigieren. Eine pädagogische Zusatzausbildung absolvierte er in Köln und Nijmwegen. 1998 wurde er Preisträger des Wettbewerbs der Internationalen Orgelwoche Nürnberg um den Johann-Pachelbel-Preis. Seit 1999 engagiert er sich als hauptamtlicher Kantor und Organist an der Dankeskirche Bad Nauheim und im Dekanat Wetterau. 2005 bis 2010 unterrichtete er im Fachbereich Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt als Dozent für Orgelliteraturspiel und -improvisation. Seine Lehrtätigkeit setzte er 2012 an der Universität von Salt Lake City und 2017 an der Universität von Lima (Peru) im Rahmen von Meisterkursen fort. Er konzertierte als Orgelsolist in Deutschland, Westeuropa, dem Baltikum, Russland, Südamerika und mehrfach in den USA. Dabei führten ihn Engagements an einige der weltweit berühmtesten Orgeln, unter anderem an die große Orgel des Mormon Tabernacle Salt Lake City (USA). Auch in der Frauenkirche Dresden war er zweimal als Orgelsolist zu Gast.

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