Christian Eisenbergers Ausstellung in der Kunsthalle läuft bis zum Jahresende. Im November ist sie allerdings nicht zu besichtigen. FOTO: ARCHIV/DKL
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Christian Eisenbergers Ausstellung in der Kunsthalle läuft bis zum Jahresende. Im November ist sie allerdings nicht zu besichtigen. FOTO: ARCHIV/DKL

Und wieder ausgebremst

  • Karola Schepp
    vonKarola Schepp
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Gießen(gl). Der "Lockdown light" betrifft auch die Kunsthalle im Rathaus. Dort muss Kunsthallenleiterin Nadia Ismail schon kurz nach der Eröffnung die Ausstellung von Christian Eisenberger für Publikum bis Ende November sperren. Die Schau des österreichischen Künstlers war erst am 16. Oktober mit einem Eröffnungstag anstelle einer Vernissage gestartet worden und muss nun wenige Tage danach schon wieder vorübergehend geschlossen werden. Das eigentlich für den November geplante Rahmenprogramm kann daher auch nicht stattfinden. Zu sehen ist Eisenbergers erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland - hoffentlich - wieder ab Dezember bis zum Jahresende.

Es ist bereits das zweite Mal, dass die Kunsthalle wegen der Pandemie schon wenige Tage nach Ausstellungseröffnung ihre Pforten schließen muss. Auch die Schau von Hélène Delprat musste im März des Jahres coronabedingt kurz nach der Vernissage für Publikumsverkehr geschlossen werden und war länger nur virtuell zu besichtigen. Im Juni konnte dann der Ausstellungszeitraum bis zum 31. Juli verlängert werden. Bei Eisenberger ist dies wohl nicht möglich, denn bereits ab 23. Januar ist die nächste Ausstellung mit Arbeiten von Emma Talbot vorgesehen.

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