Wohnbau Gießen

Die wichtigsten Projekte der Gießener Wohnbau

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Der Unternehmensmieterrat hat die von der Wohnbau für das Jahr 2019 anvisierten Projekte abgesegnet. Wir stellen die sieben bedeutendsten vor.

Nach der Arbeit ist vor der Arbeit. Das gilt auch für die Wohnbau. Während an vielen Ecken der Stadt saniert oder neu gebaut wird, laufen schon die Pläne für das kommende Jahr. "Anfang 2018 haben wir schon mit den Planungen für 2019 angefangen. Aus einer langen Liste wurden Prioritäten gesetzt. Zu Ostern war die Planung dann abgeschlossen", sagt Geschäftsführer Reinhard Thies. Er betont, dass stets die Entwicklung des gesamtes Quartiers berücksichtigt werde und die Meinung der Mieter elementarer Bestandteil der Planung sei. Sein Credo: Sozialplanerisch vor bauplanerisch. "Daher werden die geplanten Vorhaben auch zunächst den 13 Bezirksmieterräten vorgestellt. Die aus diesem Gremium kommenden Anregungen berücksichtigen wir. Und dieses Paket wird dann dem Unternehmensmieterrat vorgestellt", sagt Thies. Das ist nun geschehen. Alle Vorhaben erhielten grünes Licht. Wenn der Aufsichtsrat im Herbst zustimmt, können auch die folgenden sieben Projekte angegangen werden.

Alter Flughafen:

Hier sollen bis zu 50 Wohnungen gebaut werden. Obwohl das Vorhaben für 2019 auf der Agenda steht, wird die Wohnbau noch nicht mit den eigentlichen Bauarbeiten beginnen. Die Vorarbeiten nehmen jedoch Fahrt auf. So steht der Grundstücksankauf von zirka 3000 Quadratmetern Fläche von der Revikon AG an. Außerdem wird ein Konzept für zwei Gebäude (drei oder vier Geschosse) erstellt. Zudem sollen das Bauauftragsverfahren eingeleitet und die Finanzierung geregelt werden, zum Beispiel durch die Beantragung von Fördermitteln.

Motorpool:

Hier gilt das gleiche wie beim alten Friedhof. Gebaut wird noch nicht, geplant aber jede Menge. Es sollen bis zu 100 Wohnungen entstehen, in 2019 steht der Kauf von 6800 Quadratmetern Fläche von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) an. Der Bebauungsplan und das Erstellen einer Konzeption für zunächst drei dreigeschossige Gebäude sind ebenfalls geplant.

Trieb 5:

Am Rande des Philosophenwalds soll der dritte für das Jahr 2019 geplante Neubau entstehen. In der Straße Am Trieb stehen bereits zwei Wohngebäude der Wohnbau, direkt daneben, auf einer Fläche, auf der derzeit Garagen stehen, soll das dritte errichtet werden. Stand jetzt sind vier Geschosse mit 16 Wohnungen geplant, die Wohnbau will dem Stadtplanungsamt aber noch ein fünftes Geschoss abringen. Im Gegensatz zu Motorpool und Flughafen sollen am Trieb im kommenden Jahr schon gebaut werden, im Frühjahr könnte es losgehen. Ein Jahr später sollen die Wohnungen bezugsfertig sein.

Gummiinsel:

Neben den drei geplanten Neubauten stehen auch diverse Sanierungsmaßnahmen an. Zum Beispiel geht es in der Rotklinkersiedlung mit dem zweiten Bauabschnitt weiter. Zehn der denkmalgeschützten Häuser sind bereits saniert worden, 2019 werden zwölf weitere in Angriff genommen. Damit sind die Maßnahmen aber bei weitem noch nicht abgeschlossen, 56 weitere Häuser müssen noch saniert werden.

Dürerstraße 7-11

Rund um die Dürerstraße in Wieseck hat die Wohnbau bereits viele Sanierungen umgesetzt. 2019 stehen die Hausnummer 7 bis 11 auf der Agenda. Zum Beispiel sollen die Dächer neu eingedeckt, alle Fenster ausgetauscht, ungenutzte Kamine abgerissen und Balkone ausgetauscht werden. Ein neuer Eingangsbereich ist ebenso geplant wie eine neue Dämmung und ein frischer Anstrich. Vermutlich geht es im August 2019 los, im Frühjahr 2021 soll die Sanierung abgeschlossen sein.

Nordanlage 13

Die Nordanlage 13 ist das Eckhaus, das gegenüber der Feuerwache in der Steinstraße steht. Die beiden dahinter liegenden Häuser wurden bereits saniert. Durch die Quartiersentwicklung sollen alle Wohnungen Stück für Stück auf ein Level gehoben werden. Die zehn Einheiten in der Hausnummer 13 sollen 2019 neue Bäder bekommen, mit Fernwärmekompaktstationen ausgestattet werden und dezentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung erhalten. Die Fertigstellung ist für Herbst 2019 geplant.

Henriette-Fürth-Straße

Das Gebiet Margaretenhütte steht vor einschneidenden Veränderungen. Derzeit wird an der Stelle, wo bis vor kurzem die alte Pumpstation stand, ein Neubau mit 16 Wohneinheiten gebaut. Erst wenn dieses Vorhaben abgeschlossen ist, geht es mit dem 2019er Projekt weiter: die Sanierung des Wohnhauses 20. Die Schlichtbauwohnungen sollen einen neuen Zuschnitt erhalten, auch die Bäder werden modernisiert. Vermutlich stehen 2019 aber nur die vorbereitenden Arbeiten an, saniert wird wohl erst 2020. Für die Dauer der Arbeiten sollen die Bewohner unter anderem in den Neubau ziehen, der gerade gebaut wird.

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