Weniger Räder ausgeliehen

  • Kays Al-Khanak
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Gießen(khn). Im digitalen Sommersemester waren weniger Studierende in Gießen präsent - und haben dementsprechend weniger die Leihräder des Leipziger Unternehmens Nextbike genutzt. Auffällig sei jedoch, teilt eine Sprecherin auf Anfrage mit, dass sich in diesem Jahr viele Menschen angemeldet hätten, die nicht an der JLU studieren. Die Vermutung liegt nahe, dass dies an der Corona-Situation gelegen habe - und dem Vermeiden von öffentlichen Verkehrsmitteln.

Für Gießen gibt es über 14 000 Registrierungen. Das seien weniger als im Vorjahr, "aber dennoch eine ordentliche Zahl, wenn man bedenkt, wie sonst beim ÖPNV die Kundenzahlen eingebrochen sind", sagt die Sprecherin. Deshalb habe Nextbike einen Sondertarif für diejenigen eingeführt, die nicht mit der Hochschulvergünstigung fahren können. Trotz der gesunkenen Nutzerzahlen laufe der Betrieb in vollem Umfang weiter, inklusive entsprechender Hygienemaßnahmen.

Stadt steigt groß ein

Neue Stationen finden sich beim Landkreis Gießen am Riversplatz, an den Bahnhaltepunkten Erdkauter Weg und Licher Straße sowie am Bachweg. Außerdem können sich Nutzer neben den bereits bekannten Stellen wie der JLU oder der Johanneskirche die Räder auch am Landgraf-Philipp-Platz und an der Bahnhofstraße ausleihen. Insgesamt gibt es mittlerweile um die 25 Leihstationen.

Die Sprecherin hofft, dass bei Nextbike gemeinsam mit den Partnern an den beiden Hochschulen, der Stadt, dem Landkreis und einigen Privatunternehmen im kommenden Frühjahr der Regelbetrieb wieder starten kann.

Hauptpartner wird wohl die Stadt werden, die in ihrem Haushalt fürs kommende Jahr 80 000 Euro für das Fahrradleihsystem zur Verfügung gestellt hat.

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