Zu wenig Blut

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Gießen(pm). Bereits Anfang der Woche hatte das Deutsche Rote Kreuz gewarnt, dass die Blutspenden in Hessen wegen der Angst vor dem Coronavirus zuneige gehen. "Seit Ende letzter Woche ist auch bei uns am UKGM in Marburg und Gießen die Zahl der Blutspenden rückläufig", bestätigt nun Prof. Gregor Bein, Leiter des Zentrums für Transfusionsmedizin. Neben einem üblichen saisonalen Rückgang, der jedes Jahr durch ansteigende Grippeerkrankungen zu verzeichnen sei, sorge nun die Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus dafür, dass Spender lieber zu Hause blieben. Deshalb betont Bein: "Es gibt keine besondere Ansteckungsgefahr bei der Blutspende." Spender müssten sich nicht vor Ansteckung ängstigen. Auf lebensrettendes Blut sind nicht nur Schwerverletzte nach Unfällen angewiesen, sondern auch viele andere Patienten, sogar Säuglinge nach einer Frühgeburt.

Gespendet werden kann Montag bis Freitag ab 9 Uhr und samstags ab 10 Uhr in der Uni-Blutbank in der Langhansstraße in Gießen.

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