Waltraud Burger neue Leiterin der Volkshochschule

16 Jahre lang hatte Maria Veith die Gießener Volkshochschule geleitet, jetzt gibt es eine Nachfolgerin: Waltraud Burger hat vor vier Wochen die Leitung der VHS übernommen. "Mit ihrer großen Erfahrung ist sie hervorragend als Leiterin geeignet", freute sich Stadträtin Astrid Eibelshäuser bei der Vorstellung der 55-jährigen Historikerin am Montag. Gegen 53 Mitbewerber hatte sich die neue Amtsleiterin in einem zweistufigen Verfahren durchgesetzt. Die Stelle war im Februar ausgeschrieben worden. Voraussetzungen waren unter anderem ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Sozial- und Kulturwissenschaften, Kenntnisse in der Bildungsarbeit, Erfahrungen in Leitungs- und Führungspositionen sowie Kenntnisse in der Organisation und im Qualitätsmanagement. Der Magistrat entschied sich wegen des sozialwissenschaftlichen Hintergrunds, der vielen Erfahrungen im Veranstaltungsbereich und wegen der langjährigen Erfahrung als Leiterin in vergleichbaren Institutionen für Burger.

Von DWG

16 Jahre lang hatte Maria Veith die Gießener Volkshochschule geleitet, jetzt gibt es eine Nachfolgerin: Waltraud Burger hat vor vier Wochen die Leitung der VHS übernommen. "Mit ihrer großen Erfahrung ist sie hervorragend als Leiterin geeignet", freute sich Stadträtin Astrid Eibelshäuser bei der Vorstellung der 55-jährigen Historikerin am Montag. Gegen 53 Mitbewerber hatte sich die neue Amtsleiterin in einem zweistufigen Verfahren durchgesetzt. Die Stelle war im Februar ausgeschrieben worden. Voraussetzungen waren unter anderem ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Sozial- und Kulturwissenschaften, Kenntnisse in der Bildungsarbeit, Erfahrungen in Leitungs- und Führungspositionen sowie Kenntnisse in der Organisation und im Qualitätsmanagement. Der Magistrat entschied sich wegen des sozialwissenschaftlichen Hintergrunds, der vielen Erfahrungen im Veranstaltungsbereich und wegen der langjährigen Erfahrung als Leiterin in vergleichbaren Institutionen für Burger.

Die neue VHS-Leiterin studierte in Köln und Marburg historische Hilfswissenschaften mit den Fächern Geschichte und Philosophie. Nach ihrem Studium wirkte Burger in mindestens fünf Projekten mit, darunter an einem Ausstellungsprojekt der Stadt Marburg. Zwar seien die Projekte immer befristete Stellen gewesen, doch im Nachhinein schätze sie "die vielseitigen Erfahrungen und Netzwerke". Gelegenheit, nachhaltiger zu wirken, bekam sie in der damals neu gegründeten NS-Gedenkstätte in Trutzhain in Schwalmstadt, wo sie sich zehn Jahre lang um die Neukonzeption und Fortbildung der Multiplikatoren kümmerte. Ab 2010 arbeitete Burger für acht Jahre in der KZ-Gedenkstätte Dachau, in der sie die Bildungsabteilung leitete. Sie war unter anderem für die Seminarkonzeption, für Publikationen, für die Öffentlichkeitsarbeit und für die Budgetverantwortung zuständig.

Burger plant für die VHS, künftig mehr Sprachkurse für die angestammte Bevölkerung und Zugewanderte anzubieten. Gerade für junge Menschen möchte sie das Angebot im künstlerischen und sportlichen Bereich stärken, aber auch Unterstützung in Mathematik anbieten. Vergangene Woche etwa seien die Übungen für Mediziner sehr gut angenommen worden. Ihr sei es auch wichtig, neue Ausstellungskonzepte einzubringen und den Bedarf an Exkursionen innerhalb Gießens und zu ferner gelegenen Gedenkstätten zu decken. (Foto: Schepp)

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