Vortragsreihe zur Verkehrswende geht weiter

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Gießen(pm). Die ersten fünf Informationsabende der Vortragsreihe "Verkehrswende in und um Gießen - Konzepte für eine lebenswerte Region" sind vorüber. Für den AStA der Justus-Liebig-Universität und die lokalen Verkehrswendeinitiativen als Veranstalter habe sich die Mühe gelohnt, heißt es in einem ersten Fazit.

Ziel war laut Einladung "die Schaffung einer Informations- und Diskussionsplattform an der Universität, die sich nicht nur an Studierende, sondern generell an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger richtet". Das sei gelungen. Viermal seien über 100 Zuhörer gekommen, den meistbesuchten Vortrag zu "autofreien Innenstädten" verfolgten sogar 160 Personen.

"Wir haben etliche neue Ideen aus den Vorträgen ziehen können und in unsere Verkehrsvorschläge eingebaut", sagt Michel Zörb vom Verkehrsreferat des AStA. Am meisten hätten die intensiven Diskussionen nach den Vorträgen beeindruckt. "Da sind Bedenken, Anregungen und konkrete Umsetzungsideen benannt worden." Ein Film zur Reihe ist unter www.giessen- autofrei.tk verfügbar.

Mit einer zweiten Reihe von fünf Vorträgen sollen weitere Themen aufgegriffen werden. Beginn ist am 21. April mit dem Thema "Seilbahnen im ÖPNV". Es folgen Abende zu Erfahrungen mit RegioTrams in anderen Städten (25. April), zur Kritik an E-Autos (29.) und zu den Kosten der verschiedenen Verkehrssysteme am 12. Mai. Als Abschluss ist eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Stadtparlamentsfraktionen geplant.

Am Samstag, 21. März, gibt es außerdem eine Rundfahrt unter dem Motto "Critical Mass" ab 15 Uhr. Am 25. April wird ein großer Verkehrsaktionstag (12 Uhr) auf dem Ludwigsplatz und der Grünberger Straße stattfinden.

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