Morgen tagt Stadtparlament

Vorsteherwahl, AAFES-Plan und vorher Narrensturm

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Vor einer Mammutsitzung mit einer wichtigen Wahl, bedeutenden Plänen und einem närrischen Vorspiel steht die Stadtverordnetenversammlung am morgigen Donnerstag.

Vor einer Mammutsitzung mit einer wichtigen Wahl, bedeutenden Plänen und einem närrischen Vorspiel steht die Stadtverordnetenversammlung am morgigen Donnerstag.

Im Mittelpunkt steht die Wahl des neuen Stadtverordnetenvorstehers und Nachfolgers von Egon Fritz. Der Sozialdemokrat legt Vorsteheramt und Abgeordnetenmandat nach über 45 Jahren Kommunalpolitik mit der Sitzung am 21. Februar nieder. Als Nachfolger hat die nach Sitzen stärkste SPD-Fraktion ihr Mitglied Frank Schmidt nominiert. Da die Nominierung von Schmidt von fraktionsinternen Querelen begleitet wurde, bietet die Wahl, die vermutlich geheim stattfinden wird, einige Spannung.

Wichtigstes Sachthema ist der Bebauungsplanentwurf für das frühere AAFES-Gelände, auf dem der Otto-Konzern ein riesiges Logistiklager errichten will. Ähnlich bedeutend ist der ebenfalls zur Beratung anstehende Plan für das Wohngebiet auf dem ehemaligen Motorpool-Areal, zudem will das Stadtparlament die Planung zum Ausbau des St.-Josefs-Krankenhauses/Balserische Stiftung abschließen. Mit dem Beschluss einer sogenannten Aufhebungssatzung wollen die Fraktionen außerdem einen Schlussstrich unter die Straßenbeitragssatzung ziehen.

Zu Beginn der Tagesordnung wird erstmals der städtische Denkmalpreis verliehen. Wann das sein wird, ist unklar, denn ab 18 Uhr geht zunächst der Narrensturm aufs Rathaus über die Bühne. Aufgrund des schwindenden Interesses der Bevölkerung findet die närrische Machtübernahme bereits seit dem vergangenen Jahr nicht mehr als eigene Veranstaltung am Fassenachtsdonnerstag statt (dazu mehr in der Rubrik "Termine").

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