Vorbereitungen für den Umbau

  • VonRedaktion
    schließen

Gießen (pm). Das Oberhessische Museum wird das Leib’sche Haus am Kirchenplatz für die Sanierung und Neueinrichtung der Dauerausstellung vom 20. Juli an bis voraussichtlich Sommer 2025 schließen.

Die Vorbereitungen für die Sanierung der beiden Museumshäuser am Kirchenplatz laufen auf Hochtouren. Da im Leib’schen Haus eine Kernsanierung notwendig ist, muss die gesamte Ausstellungsfläche ausgeräumt werden. Dafür wurden bereits die ersten Objekte verpackt und für einen temporären Umzug ins Museumsdepot vorbereitet. Besucher können noch bis zum 18. Juli die Möglichkeit nutzen, sich bei freiem Eintritt ein letztes Mal einen Teil der alten Dauerausstellung anzuschauen, bevor diese nicht mehr zugänglich sein wird. Die Sanierung wird dann voraussichtlich bis Ende 2024 dauern, sodass anschließend die neue Dauerausstellung eingerichtet werden kann. Voraussichtlich ab dem Sommer 2025 können sich dann alle Museumsliebhaber und die, die es werden wollen, an den neu gestalteten Museumshäusern erfreuen.

Trotz der Schließung des Leib’schen Hauses wird das nebenanliegende Wallenfels’sche Haus für Museumsbesuche geöffnet bleiben. Dort werden die Räumungsmaßnahmen voraussichtlich im Herbst 2021 beginnen. Während der gesamten Schließzeit werden weiterhin im Alten Schloss am Brandplatz wechselnde Sonderausstellungen präsentiert. Aktuell ist dort die Sonderausstellung »Auf den Spuren der Archäologie. Vom Fundort ins Museum« (bis 16. Januar) zu sehen. Begleitet wird die Ausstellung von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, das unter museum.giessen.de abrufbar ist.

Zu kleineren und größeren Mitmach-Aktionen außerhalb der Museumshäuser lädt zudem das neue Museumsboot »Jette« ein. Zum ersten Mal wird »Jette« am Mittwoch, 21. Juli, von 10 bis 13 Uhr am Rande des Wochenmarkts ihren Anker auswerfen und kleine Museumsüberraschungen für alle Teilnehmer an den Aktionen bereithalten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare