Virtuelle Vortragsreihe

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Gießen(pm). Fehlende soziale Kontakte, der Wegfall von Veranstaltungen, wenig Bewegung und die Angst vor der Zukunft machen den Menschen in diesen Zeiten sehr zu schaffen. Um die Gesellschaft trotz Kontaktsperre an den Erkenntnissen aus der Forschung teilhaben zu lassen, hat der Fachbereich 06 (Psychologie und Sportwissenschaft) der Justus-Liebig-Universität eine digitale Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen. Am heutigen Dienstag, 5. Mai, startet die digitale Vortragsreihe "Wissenschafft Gesundheit - Erkenntnisse aus Psychologie und Sport", die sich ausdrücklich an die breite Bevölkerung richtet.

Beginn ist jeweils 18 Uhr, die Dauer der Vorträge beträgt rund 45 Minuten mit anschließender Beantwortung von Fragen. Der Link zu dem jeweiligen Vortrag ist jeweils einige Tage vorher abzurufen über www.uni-giessen.de/fbz/fb06/vortragsreihe. Die Federführung der Reihe liegt bei Prof. Julian Rubel, Professur für Psychotherapieforschung.

Am heutigen Dienstag referiert Dr. Jana Strahler (Klinische Psychologie und Psychotherapie, JLU) zum Thema "Resilienz: Stärkung der psychischen Widerstandkraft durch gesundes Verhalten?!". Strahler ist Psychologin und forscht an der Justus-Liebig Universität an den Zusammenhängen zwischen Stress und Gesundheit. In ihrem Vortrag "stellt sie verschiedene Projekte zu Verhaltensweisen und Faktoren vor, die uns dabei helfen, mit Stress besser umzugehen und uns resilienter, d. h. unsere Psyche widerstandsfähiger, zu machen. Die Projekte umspannen Themen wie Bewegung, Ernährung, Schlaf, Achtsamkeit, Musikhören und Respekt.

Am 19. Mai lautet das Vortragsthema "Healthy (Immun-)Aging - wie Lebensstilfaktoren die Infektionsanfälligkeit beeinflussen". Referent ist Prof. Karsten Krüger, Leistungsphysiologie und Sporttherapie an der JLU. Am 2. Juni spricht Anne Herr (Förderpädagogische und Klinische Kinder- und Jugendpsychologie) über "Friede, Freude, Wutausbruch: Wenn Kinder aggressiv und trotzig reagieren". Am 16. Juni geht es um "Fitness - welche Trends halten einer wissenschaftlichen Betrachtung stand?" (Dr. Heiko Maurer/Christofer Segieth, Trainingswissenschaft), am 30. Juni um "Soziale Isolation" (Prof. Jan Häusser, Sozialpsychologie) und am 14. Juli um "Partnerschaft und Gesundheit: Psychoneuroendokrine Mechanismen und Implikationen für die Therapie" (Prof. Beate Ditzen, Institut für Medizinische Psychologie, Uni Heidelberg).

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