Viermal Klavier in seiner Vielfalt

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Gießen (gl). Was der Verein Gießener Meisterkonzerte alljährlich auf die Beine stellt, ist erstaunlich. Die Ehrenamtlichen um den Vorsitzenden Dr. Dieter Lindheimer und seinen Vize Dr. Reinhard Kaufmann haben erst kürzlich erfolgreich die Basilika auf dem Schiffenberg mit klassischer Musik bespielt – und schon folgen vier neue Konzerte in der Reihe der Winterkonzerte. Veranstaltet werden sie alle im Hermann-Levi-Saal des Rathauses. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. In allen Konzerten spielt das Klavier eine größere Rolle, auf das der Verein aus organisatorischen Gründen bei seinen Schiffenberg-Veranstaltungen verzichten muss.

Gießen (gl). Was der Verein Gießener Meisterkonzerte alljährlich auf die Beine stellt, ist erstaunlich. Die Ehrenamtlichen um den Vorsitzenden Dr. Dieter Lindheimer und seinen Vize Dr. Reinhard Kaufmann haben erst kürzlich erfolgreich die Basilika auf dem Schiffenberg mit klassischer Musik bespielt – und schon folgen vier neue Konzerte in der Reihe der Winterkonzerte. Veranstaltet werden sie alle im Hermann-Levi-Saal des Rathauses. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. In allen Konzerten spielt das Klavier eine größere Rolle, auf das der Verein aus organisatorischen Gründen bei seinen Schiffenberg-Veranstaltungen verzichten muss.

Zum Auftakt am Freitag, 20. Oktober, gibt es einen Liederabend im Geist der Romantik. Das Duo L’aura serena ist erstmals in Gießen zu Gast. Mezzosopranistin Julia Spies und Pianistin Laura Schwind sind Preisträgerinnen des deutschen Musikwettbewerbs. In Gießen werden sie Arnold Schönbergs 15 Gedichte aus "Das Buch der hängenden Gärten" von Stefan George und den "Liederkreis" von Robert Schumann vortragen.

Ein wenig Lokalkolorit hat das Konzert von Pianist Andreas Hering am Montag, 27. November. Er spielt unter anderem "Draußen – Sechs Stimmungen für Klavier" von Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein, der vor rund 120 Jahren Student in Gießen war. Auch eine Klavierbearbeitung der Chaconne aus der Partita d-Moll von Johannes Brahms, Humoresken von Max Reger, die Sonate Nr. 10 von Alexander Nikolajewitsch Skrjabin und vier Etüden von Igor Strawinsky hat der Lehrbeauftragte an der Hochschule in Leipzig im Gepäck.

Ein Wiederhören gibt es am Samstag, 20. Januar, mit dem Chagall Quartett, diesmal mit Pianistin Catherine Klipfel zum Quintett erweitert. Die fünf Musiker, das Chagall Quartett wurde 2002 in Berlin gegründet und zunächst von Friedemann Weigle vom Artemis-Quartett unterrichtet, hatte 2011 bereits ein begeisterndes Meisterkonzert in Gießen gegeben. Diesmal werden sie mit Haydns Streichquartett op. 77, Bartoks zweitem Streichquartett und Brahms’ Klavierquintett op. 34 für Furore sorgen.

Das Klaviertrio Würzburg und das Klavierduo Walachowski werden am Montag, 19. Februar, die aktuelle Reihe der Winterkonzerte mit einer geballten Ladung Klaviermusik ausklingen lassen. Die Schwestern Katharina und Karla-Maria Cording mit Cellist Peer-Christoph Pulc sowie die polnischen Schwestern Anna und Ines Walachowski warten mit Kompositionen von Mozart, Saint-Saëns, Rachmaninow, Dvorák und Mendelssohn Bartholdy auf.

Karten für die Meisterkonzerte gibt es zum unveränderten Preis von 20, 18 und 16 Euro im Vorverkauf unter anderem auch im neuen Haus der Karten des Stadttheaters, in der Touristinformation und der GAZ-Geschäftsstelle in der Marburger Straße 20. Neben Abonnements (zu 75, 65 oder 55 Euro) gibt es auch Vergünstigungen für Schüler, Studenten, Gießen-Pass-Inhaber sowie Inhaber der Ehrenamts- und Jugendleiter-Card. Karten kann man auch reservieren per E-Mail an karten@giessener-meisterkonzerte-ev.de.

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