Vieles ist zu laut

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Gießen (pm). Der internationale Tag gegen Lärm am Mittwoch, 28. April, steht in diesem Jahr unter dem Motto “Immer noch zu laut„. Ziel ist, dem Thema Lärmbelastung im Alltag und Beruf Gehör zu verschaffen, und zwar auch ohne öffentlichen Aktionen.

Das vergangene Jahr habe erhebliche Veränderungen des Alltags in allen Lebensbereichen mit sich gebracht. Es sei zwar punktuell “ruhiger„ geworden, doch Verkehrslärm und gewerblich verursachter Lärm von Baustellen und Gewerbe sei dennoch häufig präsent„, schreibt Umweltdezernentin Gerda Weigel-Greilich. Elektroautos stellten einen leisen Beitrag im öffentlichen Raum dar, seien allerdings noch sehr selten im Straßenbild zu finden.

“Hinzu kommt, dass viele auch bei ihrer beruflichen Tätigkeit Lärm durch Arbeits- geräte oder sonstige Einflüsse ausgesetzt sind„, berichtet Regierungspräsident Christoph Ullrich. Dessen Behörde ist in dem Regierungsbezirk der fünf mittelhessischen Landkreise für den Arbeitsschutz zuständig. Im Gesamtaufkommen nehme daher die Lärm-belastung für den Einzelnen, aber auch für die Allgemeinheit eher zu.

Zahlreiche Gesetze und Verordnungen regeln die unterschiedlichen Teilbereiche zum Lärmschutz. Nach dem Motto “Lärmschutz im Kleinen wirkt sich auch im Großen aus!„ kann jeder täglich selbst einen Beitrag zu einer ruhigeren Umwelt leisten.

Das Gehör schützen

Ein Beispiel für den privaten Bereich stellt der Kauf lärmarmer Gartengeräte dar. Hierzu finden sich die Angaben zur Schallleistung in den Betriebsanleitungen und Verkaufsprospekten. Geräte, die für die Nutzung im Freien bestimmt sind, etwa Rasenmäher, tragen zusätzlich noch Aufkleber mit Informationen zur Lärmemission. Lärmarme Maschinen tragen zu einer geringeren Belastung für das Gehör und zu einer ruhigeren Umwelt bei.

“Wichtig ist insbesondere der Schutz des Gehörs„, betont Weigel-Greilich. Belastend seien fehlende Lärmpausen. Daher sollten ausreichende Erholungszeiten für die Ohren vorhanden sein

Weitere Informationen im Flyer des RP Gießen “Lärm- belastung - an wen kann ich mich wenden?„ (https://bit.ly/3vb28YN) bzw. in den Bereichen Arbeits- und Umweltschutz auf der Internetseite des Regierungspräsidiums (www.rp-giessen.hessen.de) sowie beim Umwelttelefon der Stadt (Tel. 06 41/3 06-21 13) und aktuell zur Frühjahrsarbeit im Garten im Flyer der Stadt “Lärm und Geruch bei der Gartennutzung - Was ist erlaubt? Was ist verboten?„ (www.giessen.de, Stichwort Lärm- und Geruchsbelästigungen).

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