Viele "Sprinter" auffällig

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Am Dienstagvormittag kontrollierte der Regionale Verkehrsdienst Gießen mit Unterstützung des Ordnungsamtes Fahrzeuge in der Licher Straße. Dabei richteten die Beamten das Hauptaugenmerk auf 3,5-Tonner-Lkw, die sogenannte "Sprinter-Klasse". Die Bilanz: Bei 21 kontrollierten Fahrzeuge, davon 17 Sprintern, gab es 17 Beanstandungen.

Am Dienstagvormittag kontrollierte der Regionale Verkehrsdienst Gießen mit Unterstützung des Ordnungsamtes Fahrzeuge in der Licher Straße. Dabei richteten die Beamten das Hauptaugenmerk auf 3,5-Tonner-Lkw, die sogenannte "Sprinter-Klasse". Die Bilanz: Bei 21 kontrollierten Fahrzeuge, davon 17 Sprintern, gab es 17 Beanstandungen.

Bei den meisten Verstößen handelte es sich um mangelhafte Ladungssicherung, Gurtpflichtverstöße und nicht mitgeführte Dokumente. Vier Fahrer führten ihre Tageskontrollblätter nicht mit und begingen somit einen Verstoß gegen die Sozialvorschriften im Straßenverkehr. Fahrern und Halter erwarten nun eine Anzeige., heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Der Fahrer eines 3,5 Tonners beförderte Gefahrgut ungesichert und hatte den gesetzlich vorgeschriebenen Feuerlöscher nicht dabei. Außerdem konnte er nicht die vorgeschriebene Gefahrgutunterweisung nachweisen. In diesem Fall werden Fahrer, Beförderer und Verlader eine Anzeige erhalten.

Der polnische Fahrer eines Sprinters verstieß offenbar gegen die Kabotageverordnung. Ausländische Transportunternehmen dürfen innerhalb Deutschlands nur unter bestimmten Voraussetzungen Transporttätigkeiten durchführen. Sie dürfen zum Beispiel gemäß der Verordnung innerhalb von sieben Tagen drei Güterbeförderungen in Deutschland übernehmen. In diesem Fall stellten die Kontrolleure fest, dass der Fahrer acht Güterbeförderungen in zwölf Tagen gemacht hatte. Nach Absprache mit dem Bundesamt für Güterverkehr stellten hier die Beamten eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1250 Euro sicher.

Dies war bereits der zweite Verstoß gegen diese Verordnung innerhalb einer Woche in Gießen: Am 12. Februar erwischten die Beamte einen Fahrer aus der Ukraine, der für ein polnisches Unternehmen in 13 Tagen zwölf Güterbeförderungen durchgeführt hatte. Dieser Fahrer musste Sicherheitsleistungen in Höhe von 1500 Euro bezahlen.

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