Viele Anfänger trotz Corona

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Gießen (pm). Die Zahl der Studienanfänger an der Justus-Liebig-Universität sowie die Gesamtstudierendenzahl bewegt sich seit einigen Jahren auf einem Rekordniveau - daran hat auch die Corona-Pandemie nichts geändert. Im Wintersemester waren rund 28 500 Studierende eingeschrieben, davon knapp 7000 im ersten Fachsemester. Im Sommersemester, in dem weniger Studiengänge beginnen, sind die Zahlen traditionell zwar niedriger.

Allerdings deuten die aktuellen Prognosen darauf hin, dass die Studierendenzahlen auch in diesem Sommersemester das hohe Niveau der Vorjahre erreichen werden (Sommersemester 2020: 25 620 Studierende, davon 943 Erstsemester).

»Auch wenn wir uns darüber freuen, dass uns weiterhin so viele neue Studierende ihr Vertrauen schenken: Wir wissen, dass vieles, was ein Studium normalerweise ausmacht, aktuell nicht möglich ist«, betont JLU-Präsident Prof. Joybrato Mukherjee, der die Erstsemester gern persönlich begrüßt hätte. Der Beginn des Sommersemesters falle in die bislang wohl schwierigste Phase der Pandemie.

Noch keine genauen Erstsemesterzahlen

Aus der im Januar durchgeführten JLU-Studierendenbefragung 2021 gehe hervor, dass die Studenten insbesondere unter den fehlenden sozialen Kontakten leiden. Auch die neuen Anforderungen, die das digitale Studium mit sich bringen, wie etwa die Organisation des Prüfungsablaufs sowie die überschneidungsfreie Stundenplangestaltung, werden als beeinträchtigende Faktoren genannt.

Es gibt aber auch Aspekte der digitalen Lehre, die von den Studierenden positiv gesehen werden - dazu zählt etwa die erhöhte Flexibilität. Die Zufriedenheit mit dem Lehrangebot ist laut Universität seit dem letzten Jahr sogar gestiegen (von 76 auf 82 Prozent). Insgesamt haben erneut 80 Prozent der Befragten angegeben, dass sie mit ihrem Studium zufrieden sind. Damit liegt die Zufriedenheit auf derselben Höhe wie in den letzten fünf Jahren.

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