Verstöße kein Kavaliersdelikt

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Die Datensicherheit bei der Nutzung von Internet und E-Mail war ein Schwerpunkt beim 5. Datenschutztag der THM. Unternehmen und Personalvertretungen aus ganz Deutschland waren ebenso vertreten wie die Belegschaft der THM.

Die Datensicherheit bei der Nutzung von Internet und E-Mail war ein Schwerpunkt beim 5. Datenschutztag der THM. Unternehmen und Personalvertretungen aus ganz Deutschland waren ebenso vertreten wie die Belegschaft der THM.

Im Eröffnungsvortrag zeigte Rechtsanwalt Dr. Götz Gerlach an der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts auf, dass Datenschutzverstöße durch Arbeitnehmer von den Gerichten nicht als "Kavaliersdelikte" angesehen werden – sondern bis zum Verlust des Arbeitsplatzes und zu Schadensersatzforderungen führen können. Dem "Sicherheitsbewusstsein" bei der Online-Kommunikation und den Möglichkeiten, sich dabei gegen Angriffe zu schützen, widmete sich IT-Revisor Frank Giebel. "Digitalcourage: Ein Datenschutzfeuerwerk" lautete das Thema eines Aktivisten der Bürgerrechtsorganisation Digitalcourage, der bundesweit unter dem Tarnnamen "padeluun" auftritt. Er schilderte dem Auditorium zum Beispiel den erfolgreichen juristischen Widerstand gegen ein Unternehmen, das sich per "Spionage-Software" in Payback-Karten illegal Informationen über die Kundschaft beschaffen wollte.

Initiator der Tagung war der THM-Datenschutzbeauftragte Hajo Köppen. Er hob hervor, dass es der Hochschule in den letzten Jahren gelungen sei, die Sensibilität und Kenntnisse der THM-Beschäftigten in Fragen des Datenschutzes und der Datensicherheit wesentlich zu verbessern.

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