Ortsbeirat Kleinlinden

Verkehr in der "Heide" soll gezählt werden

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Gießen-Kleinlinden (hin). Die Verkehrssituation in der "Heide", drei Anträge aus den Fraktionen sowie eine Magistratsvorlage zu den Gießener Schulbezirken standen im Mittelpunkt der Ortsbeiratssitzung in Kleinlinden am Mittwochabend im Bürgerhaus. Von den Änderungen der Schulbezirkssatzung sei die Brüder-Grimm-Schule nicht betroffen, berichtete Stadträtin Astrid Eibelshäuser. Die Kleinlindener Grundschule sei seit dem Schuljahr 2014/15 stabil zweizügig, habe also jedes Jahr zwei erste Klassen. Prognosen legten eine Beibehaltung der Zweizügigkeit nahe, sagte Eibelshäuser.

Dr. Burkhard Sanner (SPD) wollte wissen, ob überlegt werde, das Allendorfer Neubaugebiet der Brüder-Grimm-Schule zuzuordnen. Das sei nicht geplant, entgegnete die Schuldezernentin, zumal Allendorf erst jüngst eine stabile Einzügigkeit erreicht habe. Außerdem halte sie es für sinnvoll, wenn jeder Stadtteil über eine eigene Grundschule verfüge. Ortsvorsteher Dr. Klaus Dieter Greilich brachte ein weiteres Argument pro Brüder-Grimm-Schule. So wäre der Weg für die Kinder aus dem Neubaugebiet zur Brüder-Grimm-Schule sehr viel sicherer als der Weg zur Kleebachschule in Allendorf.

Der Verkehr in der Heide sorgt immer wieder für Ärger bei den Anwohnern. Eine Bürgerin, die in der Heide wohnt, erinnerte an das weit zurückliegende Versprechen der Stadt, die Linienbusse aus der Heide herauszunehmen, wenn die Umgehungsstraße fertig sei. Dieses Versprechen sei bis heute nicht eingelöst, beklagte die Bürgerin. "Wir werden durch den Verkehr alle krank, und unsere Häuser erhalten Risse", berichtete die Bürgerin. Beiratsmitglied Sanner beschrieb den Verkehr als aus seiner Wahrnehmung unproblematisch, von einem unbelehrbaren Taxifahrer mal abgesehen. Ein Antrag der FDP nahm das Thema insofern auf, als in der Heide eine regelmäßige Geschwindigkeitsmessung in Verbindung mit einer Verkehrszählung gefordert wurde. Der Antrag wurde, wie alle anderen auch, einstimmig angenommen.

Mit einem zweiten Antrag erbat die FDP-Fraktion Auskunft darüber, ob, wann und wo auf dem Kleinlindener Friedhof weitere Urnenreihengrabstätten entstehen sollen. Die Bündnisgrünen baten um Wiederaufnahme von Geltungsbereichen der Preisstufen im Fahrplanheft des Rhein-Main-Verkehrsverbundes.

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